Eine Frage der Herkunft. Geschichte(n) hinter den Bildern

Zuletzt aktualisiert 6. Oktober 2020 (zuerst 1. Oktober 2020).

Ausstellung im LWL-Museum für Kunst und Kultur bis zum 10. Januar 2021

Das nationalsozialistische Regime verfolgte unzählige, zumeist jüdische Menschen auf grausamste Weise. Ihr Besitz wurde zurückgelassen, zwangsverkauft oder geraubt, darunter viele Kulturgüter. Diese Objekte gelangten in den Umlauf, während das Wissen über ihre Herkunft und die Schicksale ihrer Vorbesitzer verschwiegen und später vergessen wurden. Befindet sich auch im LWL-Museum für Kunst und Kultur NS-Raubkunst? Nicht immer gelingt eine lückenlose Rekonstruktion der Objektbiografie, verloren gegangene Quellen und falsche Fährten führen immer wieder in Sackgassen.

Die begleitende Publikation Eine Frage der Herkunft. Netzwerke, Erwerbungen, Provenienzen zeigt, wie wichtig die Untersuchung von Schlüsselpersonen wie Direktoren und Kuratorinnen sowie deren Netzwerke für die Erforschung der Kunst- und Kulturpolitik des Museums ist.

https://www.lwlmkk-digital.lwl.org/de/provenienzforschung/

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