Bands rocken im Bahnhof Wolbeck: Lost Again, Sonar, Jon Sun

Bands rocken im Bahnhof Wolbeck: Lost Again, Sonar, Jon Sun 1
Unterstützung von der Luftgitarre: Der Sänger sekundiert dem Gitarristen von "Sonar".

Münster-Wolbeck. Wofür der Band-Name „Lost again“ steht? „Wir verlieren uns in der Musik“, fällt Markus Ewald und Christian Wiemann dazu ein.

Zur Indie-, Pop- und Rock-Night war die Band aus Münster am Samstag in das Jugendzentrum Bahnhof Wolbeck gekommen, mit ihr die Bands „Jon Sun“ aus Osnabrück und „Sonar“ aus Münster.

In der Musik verloren, den Draht zum Publikum gefunden: „Lost Again“ aus Münster spielt als eine von drei Bands im Bahnhof Wolbeck. Fotograf: Andreas Hasenkamp, Münster.
In der Musik verloren, den Draht zum Publikum gefunden: „Lost Again“ aus Münster spielt als eine von drei Bands im Bahnhof Wolbeck. Fotograf: Andreas Hasenkamp, Münster.

Entstanden ist „Lost again“ schon 1991, probte erst auf einem Dachboden,dann in einem Keller, inzwischen in einem der Probenräume an der Hafenstraße 64. Ewald, Gesang und Gitarre, und Wiemann, Bass, zählten zu den Gründern, wenige Jahre später kamen Hilmar Lange, Keyboard, und Hendrik Lönne, Schlagzeug, hinzu. Seit 2015 erst singt Anna Oekentorp mit. Meist ist es Ewald, der sich die Geschichten ausdenkt, „inspiriert von allem Möglichen“. Es seien „Geschichten, die das Leben schreibt“, sagt er im Foyer des umgebauten Bahnhofs, mehrfach kommen Gäste vorbei, lassen ein „gut gespielt!“ da oder ein „sehr gut!“. Aus der Tatort-Folge „Das verkaufe Lächeln“ schuf er „Selling Your Smile“. Ist die Idee zur Geschichte der Band vorgestellt, bauen die Musiker ihre Klänge drumherum. Ganz einfach ist das nicht, bei ihnen gehe dass. „Dazu muss man lange beisammen bleiben“. Wie „Lost again“. Nur drei- bis fünfmal im Jahr treten sie auf, sagt Ewald, am 28.11. im „Nippes“ an der Warendorfer Straße. Ihr Ziel für 2016 ist die erste eigene CD.

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Geschichten erzählt auch die Band „Sonar“ – aber in deutscher Sprache. Zur beachtlich ausdrucksfähigen Stimme des Sängers gesellen sich eindrückliche Klänge des Gitarristen und der Keyboarderin. Da ist richtig Musik drin, Ideen und Virtuosität.

In einer Konzert-Institution wie dem Jugendzentrum Bahnhof Wolbeck gibt es immer alte Bekannte – so war der Sonar-Schlagzeuger über Jahre Teil des Bahnhof-Teams, der Sonar-Gitarrist eines Angelmodders Schwiegersohn, die Lost-Again-Sängerin stammt aus Wolbeck. Die Bands organisiert hatte Sonar.

Am nächsten Samstag heißt es „Metal ergo sum“: Heavy Metal-Bands und -Freunde kommen in den Bahnhof. Einlass ist ab 19.30 Uhr.

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