Altherren von Grün-Weiß Amelsbüren verlieren diesmal gegen die Traditions-Elf des SCP

Münster-Amelsbüren. Trainer-Legende Harry Dietrich war Zum Rasenplatz am Häpper gekommen, mit ihm die Traditionsmannschaft des SC Preußen Münster. Am Samstag trat sie gegen die Altherren von Grün-Weiß Amelsbüren an.

Nach der Revanche ist vor der Revanche

Dunkelschwarze Wolken sorgten für weitere Aufregung, Zeit für den Wimpeltausch blieb dennoch.
Eingestielt hatte die Begegnung Malermeister Wolfgang Weiß, seit längerem ein Sponsor von GWA, über seinen Kontakt zu Dietrich.
Im Vorjahr hatten die Amelsbürener gewonnen – deshalb meinte Weiß über die Gäste: „die sind heiß wie Frittenfett.“ 2:3 verloren hatten die Preußen 2010 – das schrie nach Revanche.
Nino Mihaljevic stimmte seine Amelsbürener auf die Begegnung ein: „Das sind Monster, die da hinten sind.“ Arbeitet nicht über die Mittellinie, riet er weiter – sonst sei „leicht auszurechnen was wir spielen“. Deshalb sollten sie auch nicht zu schnell verraten, wer in Amelsbüren Spielmacher ist. „Nehmt selber das Herz in die Hand und schiebt das Ding nach vorne.“ Die erste Viertelstunde gab Mihaljevic' Einschätzung recht: „Die sind technisch und athletisch besser als wir, das seh' ich sofort“ – das meiste Geschehen spielte sich Richtung Amelsbürener Tor ab. Dort wurde allerdings zunächst gut verteidigt.
Doch die Preußen schossen bis zur Halbzeit zwei Tore, dann kassierte Paul Middendorf weitere drei. „Wir hatten leider keinen Ehrentreffer“, so Mihaljevic. Der SCP habe diesmal „die Crême de la Crême“  aufgeboten und einigen Amelsbürener war das Herz in die Hose gerutscht – zu unbedacht habe man den Ball nach vorn gedroschen, wenn ein Preuße mit Erfahrung in der Zweiten Liga, Landesliga etc. auf die Gastgeber zugerauscht kam. Doppelpass, patschen lassen – die Preußen spielten ihre Erfahrung aus, „Ruhe bewahren“ war leichter gesagt als getan. Für den SCP traten Spieler an wie Torwart Jürgen Böckmann, Jürgen Hummelt, Paul Lolay, Heiko Kuhn und Horst Schlichting.
Nach dem Spiel stärkten sich die beiden Mannschaften gemeinsam. Die Revanche ist schon vereinbart: „Das lassen wir nicht auf uns sitzen“, so Mihaljevic. Die Altherren der GWA beschließen ihre Freiluft-Saison seit Jahren mit einem besonderen Spiel; 2008 war die Traditionsmanschaft von Schalke 04 zu Gast.

Fotos der Woche 1.-8.10.2011

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