Wolbecker Fußball-Event diesmal Startschuss für Spenden für einen Kunstrasenplatz „Dorf-gegen-Heide“ lockt am 1. Juni

Zuletzt aktualisiert 25. Januar 2019 (zuerst 30. Mai 2011).

Münster-Wolbeck. Zum traditionellen Fußball-Event „Dorf-gegen-Heide“ laden die Altherren des VfL Wolbeck für den 1. Juni 2011 ein.

„Dorf-gegen-Heide“ lockt am 1. Juni

Bevor die Altherren  antreten, säuberlich sortiert nach ihrem Wohnort im „Dorf“ oder in der „Heide“, spielen zwei andere Mannschaften auf dem einzigen Rasenplatz der Bezirkssportanlage Südost – die Mini-Kicker, die traditionell eröffnen, und diesmal zufällig auch die Mädchen der U13. Für die Kickerinnen von Anna Steckel und Vera Langkamp geht es um die Meisterschaft in ihrer Klasse.
Ein Grund mehr, schon ab 18 Uhr dabei zu sein.

Altherren sammeln für Kunstrasenplatz

Die Ausrichter sorgen für Pommes und Würstchen und einen Getränkewagen mit familienfreundlichen Preisen, hier setzen sich Christian Hummelt, Klaus Stückmann, Christel Mentrup und Hermann-Josef Ringbeck ein, der auch Kassierer der Altherren ist. Auch der bewährte Stadionsprecher soll wieder antreten. Der Erlös fließt wie immer einem guten Zweck zu. Das Ziel ist nach Spenden an Frauenhaus, Achatiushaus, junge Kicker in Kolumbien diesmal die Sportanlage selbst – ein Kunstrasenplatz soll her.

Kunstrasenplatz: VfL Wolbeck will Eigenbeitrag leisten

Dafür zu werben war am Mittwoch zum Pressegespräch eigens neben den Vertretern der Altherren auch Klaus Glatzel in die „Dorfschenke“ gekommen, der das 2011 neu geschaffene Amt eines „Beisitzers für die Erweiterung der Sportanlage“ bekleidet. An Fakten für die Erweiterung, die den VfL schon lange umtreibt, mangelt es ihm nicht. 24 Mannschaften seien im Spielbetrieb des, davon 20 Jugendmannschaften, Jungen und Mädchen. Anno 1979 waren es gerade zwölf. Außerdem nutzen auch andere Vereine und Schulen und natürlich die Angelmodder die Bezirkssportanlage.  Und Wolbeck wachse weiter. Zudem lässt sich ein Kunstrasen deutlich intensiver nutzen, zählt Glatzel auf: Rasen lässt sich 700 Stunden im Jahr nutzen, Asche schon doppelt so lang. Kunstrasen übertrumpft beide bei weitem, hier seien es 2000 Stunden.
Dass die Stadt Münster von den Sportlern eine angemessene Kostenbeteiligung erwarte, das versteht der VfL. Der Vorstand will 100.000 Euro zusammenbringen. In der letzten Woche hat er ein Sonderkonto eingerichtet und einen Spendenaufruf verfasst. Die Altherren sind nun die ersten, die den Spendenfluss mit ihrer Aktion vorwärtstreiben wollen. Dorf-gegen-Heide solle „der Startschuss“ sein, so Franz-Josef „Schalke“ Falkenberg.
Die Trainer sind wie im Vorjahr für das Dorf  Franz-Josef Falkenberg  und Christian „Klopper“ Zumdick für die Heide. Ihre Kicker gewannen zuletzt gemeinsam 3:1 gegen Wacker Mecklenberg, nun ist „Heide“ heiß darauf, den Vorjahressieger „Dorf“ zu überwinden. Einen Pokal gebe es nicht, meint Altherren-Obmann Roland Mende, es gehe ja ums Spenden.

Sonderkonto des VfL Wolbeck, Stichwort: Kunstrasen, Kontonummer 2722359700, BLZ 40160050 (Volksbank Münster).

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