26. Mini-WM in Wolbeck: Fußball-Spaß für Kunstrasenplatz

Münster-Wolbeck. Ein Festival des Spaß-Fußballs war am Donnerstag die 26. Mini-Fußball-Weltmeisterschaft des VfL Wolbeck auf dem Rasenplatz der Bezirkssportanlage Südost.

Fußball-Mannschaften mit viel Vereins-Erfahrung

Dabei ging es im Spiel auf den Kleinfeldern recht „normal“ zu: Engagiertes Spiel, wenig Härten zwischen dem Final-Sieger „Schwittlinsky & Friends“,  „Kegelband 02“, „1. SC Eskalation“, „SpVgg Barroa und Mundgerecht“, „Tartanboys“, „Ostblock“, „FC Hollywood“, „Wolbecker Pilsbuben“, „Die Anderen“, „Die Grünspechte“, „Dollhouse Maradonas“, „Wolbeck Allstars“, „Die Catwiesels“, „Gurkentruppe“, „TSV Hempeltown“, „555-Nase“ und Westtribüne Wolbeck“.
Es waren allerdings nicht mehr Hobby- und Theken-Mannschaften wie noch vor zehn Jahren, erinnerte sich am Spielfeld-Rand der VfL-Vorsitzende Caspar Hessel, damals im Team „Kastenkicker“, sondern fast durchweg aktive Vereins-Spieler, auch viele mit Bezirksklassen- oder Landesliga-Erfahrung.

Ausgelassene Fußballer-Klumpen

Das Besondere zeigte sich schon vor dem jeweiligen Anpfiff: die Mannschaften feierten sich schon vorher, tollten ausgelassen umher und „pogten“. Zwischendurch feierte man außer Rand und Band auch besondere Tore, selten haben sich so viele Kicker zwischendurch übereinandergeworfen. Dann entwirrte sich der Kicker-Klumpen schnell wieder und es ging weiter. Als Schiedsrichter engagierten sich Alfred Tacken, Harry Böhme, Marcel und Waldemar Spiechala und David Gornik. Tacken und Spiechala waren sich einig: Es ging recht fair zu, es war keine Zeitstrafe oder gelbe Karte zu verteilen. Elfmeter gab es fast nur zur Entscheidung bei Gleichstand.
Oder nach einer mutmaßlichen „Schwalbe“ gegen die „Gurkentruppe“. In dieser gemischten Mannschaft aus Nachbarn und Freunden spielte Anja Berger vom FSV Gütersloh, Frauenmannschaft aus der 2. Bundesliga Nord. Sie hätten gut gespielt, nur das Elfmeter-Tor kam dazwischen: „Nächstes Jahr auf ein Neues“, dann aber unter anderem Namen.

Ehrenamtliche sprangen spontan ein für Mini-WM

Beinahe wäre das Festival ausgefallen, weil Organisator Martin Eichholz erkrankt war. Doch dann sprangen Frank Müller-Kersting, Mark Talmann, Christian Zumdick, Oliver Pelkmann und Uwe Meyer organisatorisch ein, Norbert Bothen gab den Stadionsprecher und unermüdlichen Kunstrasenfeld-Spenden-Animator, Silke Grunefeld und Rita Müller-Kersting zapften: die Mini-WM war gerettet, zur Freude der Mannschaften und vieler Zuschauer.

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