Hippenball zum 66. Geburtstag der KG ZiBoMo mit besonderen Effekten

Münster-Wolbeck. Zum 66. der KG ZiBoMo bot sie im Festzelt einen besonderen Hippenball.
Zu einem Stück mehr Geburtstags- und Heimat-Feeling trug auch „Chapeau Bas!“ bei. Die ließen zuerst Feuer wirbeln, dann LED-Stäbe – und die zeigten plötzlich heimische Bilder wie den blau-gelben Ziegenbock

und heimische Zahlen – wie die „66“, das Alter der ZiBoMo – und heimische Namen, nämlich z.B. die der Hippenmajors-Adjutanten.
Doppelt heimisch war das Geburtstags-Ständchen für Beate Fischer, die auf der Bühne einen Blumenstrauß empfing. Die ehemalige Hippenmajorin hatte, wie die Moderation erinnerte, am Mittag noch tatkräftig angepackt beim Kita-Karneval.
Starke Anziehungskraft bewies die ZiBoMo erneut auch für die AKG aus Amelsbüren, die in großer Besetzung nicht zum 1. Mal in dieser Session angereist war. Und in das erste Wolbeck-Lied des Abends, jenes des Hippenmajors, stimmte die Lady Carneval aus voller Brust ein. „Wo wir sind ist Wolbeck.“
Respekt zollten die Zuschauer den Leistungen der vielen Tänzerinnen; man stand Spalier und applaudierte, forderte Zugaben. Als eine Tänzerin einen Schuh verlor, sprang der Moderator Thomas Deipenbrock flugs in das Märchen vom „Aschenbrödel“, bat die einseitig Beschuhte nach vor zur Treppe, kniete hin und zog ihr den Schuh an. Er passte. Auf der Bühne „in unserem Wohnzimmer“, wie Moderator Torsten Laumann sagt, geht sowas. Zum Wohnzimmer ist das Zelt auch dem Jugendhippenmajor bereits geworden, der locker und souverän auftrat, und dem Hippenmajor ebenso, wenn er freundschaftliche Späßchen treibt mit dem Stadtprinzen, mit Ziegen-Duft und rivalisierenden Fußball-Vereinen.
Verabschiedet aus verdienstvoller Tätigkeit für die Tanzgruppen wurden Nicole Kuhlenkötter und Lara Thies. Kuhlenkötter brachte es auf 25 Jahre, davon als Trainerin drei Jahre bei den Little Sunshines, sieben bei den Teens und vier bei Blau-Gelb. Thies war 15 Jahre aktiv, davon die letzten vier als Trainerin der Teens. Vor wenigen Jahren noch tanzend mit dabei waren die zwei Töchter von Klaus III – sie hatten eigens einen Tanz einstudiert.
Auffallend war die Leistung von Technik und DJ: Der “Himmel” im Zelt schien immer eine passende Farbe anzunehmen, blitzschnell der passende Sound, auch wenn er nicht geplant war. Die Leistung des Teams von Light Concept würdigte auch die Entourage des Stadtjugend-Prinzen.
Die Stimmung, sie war, wie der Stadtjugendprinz kreativ formulierte, „erregungsvoll“. Sein Auftritt mit der Stadtjugendprinzessin bewies nicht als einziger an diesem Abend: Die Zeiten steifer Standardsprüche auf Münsters Karnevalsbühnen sind vorbei. Eine selbstgemachte Heimat-Ode auf Wolbeck, den „Diamanten“ gab es aus vier Wolbecker Kehlen – der erhoffte Unterhak- und Mitsing-Effekt trat schnell ein.

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