Reihe „Vergangenheit erinnern – Zukunft gestalten“ der WWU beginnt Ende Februar

Philosophisches Seminar der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster gedenkt 2020 der Verbrechen des II. Weltkriegs

In diesem Jahr, 75 Jahre nach Kriegsende 1945, gedenkt das Philosophische Seminar der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) mit weiteren Kooperationspartnern den Verbrechen des Zweiten Weltkrieges. Den Rahmen bildet die Veranstaltungsreihe „Vergangenheit erinnern – Zukunft gestalten“ mit Konzerten, Ausstellungen und Lesungen.

Den Auftakt bildet das Konzert „Tenebrae factae sunt“ („Finsternis brach ein“) am Samstag, 29. Februar, 19.30 Uhr in der Überwasserkirche. Weitere Veranstaltungen folgen in den nächsten Monaten. Den Abschluss macht eine Videoinstallation anlässlich der Verleihung des Internationalen Preises des Westfälischen Friedens Mitte September in Münster.

Zu der Veranstaltungsreihe sagte der Prorektor für Internationales und Transfer der WWU, Prof. Dr. Michael Quante: „In jedem Erinnern liegt die Pflicht und die Chance, unsere Zukunft humaner zu gestalten.“ Die Veranstaltungsreihe trägt dazu bei, an die Geschichte zu erinnern, um aus ihr zu lernen. Ausgrenzung, Vertreibung, Flucht und Krieg sind weiterhin gegenwärtig: Die Veranstaltungen stellen deshalb Bezüge zwischen den historischen Ereignissen des Zweiten Weltkriegs und aktuellem Geschehen her.

Die Veranstalter wollen, dass aus der Erinnerung an das Leiden und die Opfer die Kraft entsteht, Gegenwart und Zukunft verantwortungsvoll zu gestalten. „Demokratie und Frieden brauchen Engagement, Menschen brauchen Solidarität“, heißt es dazu im Programm.

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