Heide obsiegt gegen Dorf – wenn man alles zusammenzählt Benefiz-Spiele gut besucht, ordentliches Spenden-Volumen erwartet bei Dorf-gegen-Heide 2018

Heide obsiegt gegen Dorf – wenn man alles zusammenzählt Benefiz-Spiele gut besucht, ordentliches Spenden-Volumen erwartet bei Dorf-gegen-Heide 2018

Zuletzt aktualisiert 11. Mai 2018 (zuerst 9. Mai 2018).

Münster-Wolbeck. Einen vollen Erfolg verbuchte das Fußball-Benefiz-Spiel Dorf-gegen-Heide am Mittwoch: Besser konnte das Wetter nicht sein – bis nach Mitternacht stand man noch kurzärmelig beieinander. Nicht nur, aber auch, weil es noch den Geburtstag eines Spielers zu feiern gab.
Das Auftaktspiel hatte die U9 als Dorf-Mannschaft gegen die U10 als Heide-Mannschaft bestritten. Die Älteren siegten 6:1, aber mehr als ein Beobachter würdigte die Leistung der Jüngeren. Schiedsrichter war schon hier Alfred Tacken.

Wo es sonst Einlauf-Kinder gibt, kam diesmal mit den U9- und U10-Spielern ein Kiepenkerl auf den Platz: Wolfgang Wittler repräsentiert mit Kiepe und Holzschuhen die Münster-Tafel, an die der noch auszuzählende Überschuss der Einnahmen gehen soll. Viele Kinder interessierten sich für die Ausstattung des traditionellen Handelsreisenden in Sachen Lebensmittel und Nachrichten – und durften ihm auch gern auf die Holzschuhe treten.

Altherren-Dörfler siegen diesmal bei Dorf-gegen-Heide

Gut bestückt traten die Mannschaften der Altherren an: Das Dorf hatte sogar sieben Ersatzspieler, die Heide fünf. Es beteiligten sich etliche Spieler aus anderen Mannschaften als den Altherren. Die Heide kassierte in der ersten wie in der dritten Halbzeit Treffer, von Christof Klünder und Lukas Rohleder. Dorf-Torwart Karsten Markfort freute sich schließlich, mit seinem Team „zu Null“ gespielt zu haben. 2:0 siegte das Dorf, das im Vorjahr eine 1:7-Schlappe hatte einstecken müssen. „So geh’n die Dörfler, die Dörfler die geh’n so …“: Das erklang mehr als einmal.
Gut für die Heide, dass sie mit den Toren der Kinder-Mannschaft zusammen dennoch den Sieg davontrug. Den sportlichen Abschluss bildete bei den Altherren ein Elfmeter-Schießen, in dem das Dorf zwar den höchsten Schuss übers Tor platziert, aber insgesamt treffsicherer war. Zuvor schon hatte der „Kiepenkerl“ angekündigt, er werde auch 2019 dabei sein: „Das macht so einen Spaß hier, die sind so toll drauf“, strahlte er.
Sehr viele Besucher nutzten das Wetter; ein Zentner Pommes ging durch und viele Fässer flossen in die Plastik-Mehrwegbecher. Die Tombola-Lose fanden guten Absatz, und auch beim Schinken-Knobeln machten etliche mit.

 

 

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