Förderkreis Drostenhof präsentiert Jahresprogramm 2008 im Drostenhof

Münster-Wolbeck. Das Außergewöhnlichste vorweg: Münsters Schulen, genauer: ihre Big Bands, haben beim Sommerfest im Drostenhof Gelegenheit, zu Musik und Unterhaltung für Groß und Klein beizutragen (9.08.2008). Der Förderkreis Drostenhof hat auch diese Idee der Musikschule Wolbeck in sein Jahresprogramm 2008 aufgenommen.

Sein Vorsitzender Dr. Reinhard Sappok, Schriftführerin Inge Sappok und Schatzmeister Horst-Theodor Johann stellten das acht Punkte umfassende Programm am Mittwochnachmittag der Presse vor.

Carsten Höfer, Busoni-Trio, Trio "Wildes Holz"

Klangvolle Namen von Bekannten von nah und fern trifft man an vielen Stellen des Programms. So hat der Förderkreis den Kabarettisten Carsten Höfer wieder eingeladen (5.09.), der als „Tagesabschluss-Gefährte“ kommt; auch im Busoni-Trio mit seinem romantischen Programm sind bekannte Namen zu entdecken. Ebenso beim Trio „Wildes Holz“, das mit Kontrabass, Posaune und Klavier bekannte Werke in neuer Bearbeitung hören lassen wird. Es spielen Markus Conrads, Tobias Schütte und Hajo Wiesemann aus Recklinghausen (18.10).

Partnerschaft mit Musikschule Wolbeck

Und mancher Musiker ist Wolbeck noch intensiver verbunden, nämlicher über die Musikschule, mit der die Partnerschaft des Förderkreises über die Jahre noch enger geworden ist. Den dortigen Lehrern verdankt der Drostenhof wieder ein Jazz-Konzert: Cole Porter, George Gershwin, Duke Ellington erklingen im Herrenhaus mit seiner guten Akustik unter dem Motto „I Got Rhythm“. Diesen Abend bestreiten Thomas Koyer, Max Teschner, Benedikt Bönniger und Hans-Dieter Otto (12.04.).

Musik aus Früh-Renaissance und Renaissance 

Musik aus Früh-Renaissance und Renaissance ist unter dem Motto „Vom Winde getrieben und gezupft“ von einem Trio zu hören, zu dem auch der Musikschul-Lehrer Heiner Peters gehört (29.11).

Vortrag über „Münster im 7-jährigen Krieg"

Wie all das Kriegsgeschehen in und um Münster finanziert werden konnte, auf diese Frage Sappoks bietet womöglich Otto-Ehrenfried Selles Vortrag über „Münster im 7-jährigen Krieg" eine Antwort (6.11.).

Mystiker Justus Emre

Noch weiter zurück in die Geschichte und zugleich in die Ferne schweift ein Wolbecker Autor. Karl-Otto Münch liest aus von ihm übersetzten Werken des Mystikers Justus Emre aus Anatolien: „Das Leben ist eine Brücke“. Ilona Reifschneider begleitet den 800 Jahre alten Ideen-Schatz am Klavier (12.06.).

Karten-Vorbestellung beim Westpreußischen Landesmuseum unter Tel. 02506 810120.

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