Historische Bilder Ferdinand Buschs mit zweitem Leben Ferdinand-Zumbusch-Ausstellung mit heutigen Künstlern und Überraschungs-Gast in Wolbeck

Historische Bilder Ferdinand Buschs mit zweitem Leben Ferdinand-Zumbusch-Ausstellung mit heutigen Künstlern und Überraschungs-Gast in Wolbeck
Die Zeichnung der Mühle soll Ferdinand Zumbusch als 17-Jähriger gefertigt haben, so Bernhard Karrengarn im Gespräch mit dem Urenkel Zumbuschs, Dr. Klaus Meyer zu Riemsloh. Foto: A. Hasenkamp, Fotograf in Münster.

Zuletzt aktualisiert 19. Dezember 2020 (zuerst 3. Juli 2017).

Münster-Wolbeck (agh). Die Künstler kamen, ein Überraschungsgast kam auch zur doppelten Ferdinand-Zumbusch-Ausstellung im Kreativzentrum „punkt.“: „Ferdinand war mein Urgroßvater“, erklärte Dr. Klaus Meyer zu Riemsloh, der überraschend aus Essen angereist war. Zumbusch, 1840 in Wolbeck vermutlich im Drostenhof geboren, nach Ämtern als Rentmeister in Wolbeck und Dortmund beim „Tollen Bomberg“ dort begraben, hatte zahlreiche Gebäude in und um Wolbeck mit Pastell gemalt und gezeichnet, von der Wassermühle bis Haus Borg und Schloss Westerwinkel.

Kopien der Originale dienten einem Malkurs von Angela Hoebink als Vorlagen. Dass sie überhaupt zur Verfügung standen geht zurück auf die Initiative von Bernhard Karrengarn, Vorsitzender des Heimatvereins Wolbeck, dem Franz-Pius Graf von Merveldt einen Kontakt zu Meyer zu Riemsloh verschaffte. Karrengarn fotografierte und kam mit Hoebink auf die Idee zu einem Malkurs.

Ein detailliertes Gemälde des Drostenhofes von Magdalena Decker ist ebenso zu finden wie übereinander gesetzte Aquarellflächen von Mechthild Lange („ein sehr eigenwilliges und schönes Bild“, so Hoebink) und Ideen von Monika Dahlhoff, Martina Geißler, Angela, Barbara und Ulla Hoebink, Bernhard Karrengarn und Maria Runtenberg, vom Abstrakten bis zum farblich fantasievollen, mit Komplementärfarben angereichert.

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Ein spezieller Gong aus Wuhan – Angela Hoebink eröffnet die Vernissage zu Zeichnung von und zu Ferdinand Busch. Foto: A. Hasenkamp, Fotograf in Münster.

Die Wassermühle erinnerte Alfons Gernholt an das aufgestaute Wasser der Angel, und „dass Wolbeck fast abgesoffen ist“ und bis in die 1930 Jahre ein Tuberkulose-Problem hatte. Wie ein Anrufen des lange verstorbenen Zumbusch klang das einleitende Gong-Spiel von Angela Hoebink.

Für die Vernissage im Kreativzentrum „_punkt_.“ hatte Karrengarn ein Wolbeck-Lied von Hermann Peters um Strophen zu Zumbuschs Wirken erweitert: „Über Hunderte von Seiten schreib er Vieles für uns auf, Dadurch lassen wir uns leiten durch der Ortsgeschichte Lauf. Und er schuf mit bunter Kreide manches eindrucksvolle Bild, Das noch heute uns zur Freude unsre große Freude stillt.“
Eventuell wird es einen Kalender geben, der Motive Zumbuschs verarbeitet.

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Lob für ein besonderes Mal-Projekt im Kreativzentrum „punkt.“. Foto: A. Hasenkamp, Fotograf in Münster.
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