AKG Emmerbachgeister feiert Senatorentaufe und Proklamationen „Die Hintertür zugemauert“ – Schlagabtausch bei Gericht um neue Senatoren

Die neue Lady Carneval Alexandrea Ahlers und Stadtprinz Ingo I. in der Tanzschule Berns in Münster-Amelsbüren. Foto: A. Hasenkamp, Fotograf in Münster.

Münster-Amelsbüren. Als erstes besangen die Gäste der Amelsbürener Senatorentaufe Lamberti, da war der Stadtprinz noch gar nicht da.
Senator Herbert Lohren begrüßte die zumeist schick gekleidete Schar der Gäste unter den Leuchtern der Tanzschule Berns; dann durften die Emmerbachfunken den Saal auf die kommenden vielen Tanznummern der Session einstimmen. [ mit Link zu vielen Fotos von der Senatorentaufe 2016 der AKG ]
Ein erster Höhepunkt war die mehr als beachtliche Rede des Kinderprinzenpaars Tamara I. Elbert und Elisas I. Schmidt, die durch das Spalier der Emmerbachfunken hindurch auf diese ihre Bühne stiegen. Humorvoll und sehr gut, teils auswendig vortragend bewältigten die beiden die Herausforderung – der Saal zollte ihnen Respekt. Aus ihrem Amt als Lady Carneval scheiden musste Lisa Düffels, nicht mehr in pink, sondern in elegantem Schwarz – und sah sich mit einer Schärpe ausgestattet herzlich in die Ladygarde aufgenommen.

Bläser-Fanfaren kündigten den Einzug des Stadtprinzen Ingo I. an; er durfte mit AKG-Präsident die neue Lady-Karneval proklamieren: Alexandra Ahlers. Zwei des Elferrats führten sie herein. Die zeigte nun ihr Kostüm: ein florale rote Muster auf weiß, obenauf ein zierlicher roter Hut mit Transparenz und grazilen Federn. Frisch präsentierte sich, gern tanzte sie mit dem Stadtprinzen. Derweil bewachte der Elferrat die Ausgangstür, auf das niemand sie entführen könne – und die Hintertür, so Schmidt, die habe man zugemauert. Sehr gelobt sah sich die angewachsene Schar der Emmerbachstrolche mit „Ab in den Garten! Wir wachsen noch!“ und der Showtanz „Mitternacht! Gebt auf Vampire acht!“ der Emmerbachfunken. Beide hatten Zugaben mitgebracht.

Zum Thema.:  Lady Carneval der AKG Emmerbachgeister der Session 2017 im Portrait

Hatte die Bühne-Performance der AKG schon vorher für einigen Spaß gesorgt, so begann mit dem Ernst der Gerichtsverhandlung der potentiellen Senatoren die Zeit des Staunens und des Schieflachens. Oberstaatsanwältin Mieke Dühnen-Kroke frönte energisch und ausgiebig der Attacke; Verteidigerin Betta Wörmann parierte und verschaffte den Angeklagten etwas Luft: So konnten Marita Thiemann und Jens Weduwen sich beherzt entlasten; die Oberstaatsanwältin geriet selbst in die Schusslinie – ein munterer Schlagabtausch. Richter Michael Dopheide musste die beiden Juristinnen ein ums andere Mal zur Mäßigung anhalten. Zuvor hatte die AKG das alte Gericht verabschiedet: Sabine Günnewig, Friedhelm Schade und Bernfried Czinner, der bekannte, er habe über seine Angeklagten immer nur die Hälfte von dem verraten, was er wusste.
Für Musik und Gesang sorgten „Die Desperados“. Der Pegel der Lautsprecher war einigen deutlich zu hoch.

Senatorentaufe 2016 der AKG: Fotos

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Über Andreas Hasenkamp 6431 Artikel
Journalist, Online-Redakteur und Event-Fotograf in Münster.

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