Medien im Mittelpunkt: Büchereien in Münster-Südost zeigen Neues

Medien im Mittelpunkt: Büchereien in Münster-Südost zeigen Neues 3
Spiele zum Kopfstehen, Bücher zum Schmökern – Hede Hausdorf (r.) und Gabriele Schmidtke zählten am Wochenende zu den ehrenamtlichen Bibliotheks-Mitarbeiterinnen in Südost, die Besuchern Neues vorstellten. Foto: Andreas Hasenkamp, Münster.

Münster-Südost. Etwas Besonderes nicht für Bücherfreunde gab es am Wochenende in den Öffentlichen Büchereien an St. Ida, St. Agatha, St. Nikolaus und St. Bernhard, auch in der Friedenskirchen-Gemeinde. Ob neu eingekaufte Bücher, andere Medien wie Spiele oder Tonträger, oder Bücher-Flohmarkt, überall gab es alte Schätze oder Neues zu entdecken.

„Wenn man viel ausleiht, darf man auch viel einkaufen!“ sagt Hede Hausdorf am Sonntagmittag in der KÖB hinter der Kirche St. Bernhard in der Höftstraße. Drei Tische zeigen bei ihr und ihrer Kollegin Gabriele Schmidtke Spiele, Bücher und CDs; in großen Kartons wartet der „Colt-Express“, „Spinderella“, das den Kritikerpreis 2015 für Kinderspiele bekam, und „Rauf und runter – die Savanne steht Kopf“. Und viele mehr.

Büchereien der Gemeinde  St. Nikolaus

Die Büchereien der Gemeinde  St. Nikolaus haben nach der Fusion ihre Öffnungszeiten umgestellt. In St. Bernhard gibt es drei: sonntags von 11 bis 12.30 Uhr, mittwochs von 17 bis 18 Uhr und Freitags von 17 bis 18 Uhr. Die Nachfrage habe nicht gelitten, so die beiden. „Wir waren imer eine gute und sind es auch geblieben – Gott sei Dank!“, sagt Hausdorf.  Die Öffnungszeiten sind jeweils kurz – aber so lässt sich der Dienst am Leser auch für voll berufstätige Frauen wie Schmidtke einrichten.

Die beiden sind regelmäßig alle vier Wochen dabei. Und weil die Entleihdauer für Bücher vier Wochen lang ist, sehen die beiden jene wieder, die die Bücher auch bei ihnen entliehen haben. „Hat es Ihnen gefallen?“, so lässt sich dann eine  Orientierung gewinnen für das eigene Lesen. .. ist Strick-Fan – da zeige sie auch mal was. Gespräche gehören dazu. „Ich finde, das es auch die Gemeinde zusammenhält“, sagt Schmidtke. Man müsse nicht der Kirche angehören, um auszuleihen, sagt sie;  das sei früher mal so gewesen. Hausdorf findet es gut, dass   diese Beschränkung weggefallen ist.

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