Konzert in St. Bernhard: Uraufführungen erstmals mit Gesang

Konzert in St. Bernhard: Uraufführungen erstmals mit Gesang
Spielten auch Uraufführungen aus den eigenen Reihen: Arne Tigges, Nandin Baker, Annemete Hein und Guido Neumann. Foto: A. Hasenkamp, Münster.

Münster-Angelmodde. Die Konzerte in der Kirche St. Bernhard haben etwas Besonders. Wer es schätzt, an einem Abend Musik von Größen der Musikgeschichte zu hören und Uraufführungen von Komponisten aus der Nähe zu sehen, teils von deren Erschaffern selbst gespielt, der kommt hier in diesen Genuss.
Diesmal war es ein Konzert für Singstimme – selten in St. Bernhard -, mit Querflöte, Klarinette und dem Mannborg-Harmonium. Es musizierten Annemete Hein, Gesang, Nandin Baker aus Overath, u.a. Querflöte, und Guido Neumann aus Bochum, Klarinette, sowie Arne Tigges am Mannborg-Harmonium.

Physik wird Poesie im Konzert in St. Bernhard

Zwei Werke der komponierenden Musiker machten den Anfang: Arnes Tigges „Trio in d“, das an Tanz erinnernde Momente enthielt wie auch markante Abschlüsse, dann Neumanns „Beteigeuze“ op. 1-II. Die Namensgebung nach einem Stern im Sternbild Orion ist keine Effekthascherei, es ist ein vertontes Gedicht, 1987 entstanden, gesungen von Hein. Physik wird hier zu Poesie – „Bringer luftloser Winde ins All strömender Ladungshauch, sich anziehender Atompartikel: Protonen und Elektronen“.

Poesie in Uraufführungen

Stark prägte Poesie das Programm: Weitere Uraufführungen von Werken von Tigges‘ verbanden die 40 Zuhörer mit Texten von Claudia Ratering, die aus Münster zum Konzert gekommen war, und Matthias Claudius. Angelika Sarrazin aus Buxtehude war wieder zu Gast: Es erklang von Altflöte, Klarinette und Harmonium ihr „Liebeslied“ in B-Dur.

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