KulturVorOrt Wolbeck: Vorstand wieder komplett

KulturVorOrt Wolbeck: Vorstand wieder komplett
Möchte bald wieder die Türen der Christuskirche für Gäste von KulturVorOrt Wolbeck öffnen: Der Vorstand mit Peter van Bevern, Gertrud Wohlthat, Werner Rückamp und Christoph Lammen. Foto: A. Hasenkamp.

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Münster-Wolbeck. Der Verein KulturVorOrt Wolbeck hat nun doch ausreichend Kandidaten für den zwingend vierköpfigen Vorstand gefunden. Und sie sind per Briefwahl von den Mitgliedern gewählt:

Peter von Bevern übernimmt den Vorsitz, Werner Rückamp die Kasse, Gertrud Wohlthat ist Schriftführerin und für den Posten des Zweiten Vorsitzenden stieß Christoph Lammen hinzu.

Das Quartett ist recht unterschiedlich, scheint zu harmonisieren, es möchte neue Akzente setzen und bewährte Arbeit fortführen.

Geplante Veranstaltungen möchte der Vorstand nachholen, auch, um den Künstlern zu helfen. Zwei Gruppen allerdings hätten in der Pandemie aus wirtschaftlichen Gründen die Segel gestrichen. Man bekomme aber auch „pausenlos Bewerbungen.“

Bei der Briefwahl konnten Mitglieder Wünsche äußern. Das taten sie. „Wir haben jede Menge sehr guter Anregungen bekommen“, so van Bevern. Bald soll es ein Freiluft-Konzert geben. Der Vorstand will die vielen Neubürger Wolbecks ansprechen, auch „generationsübergreifend“. Lust darauf machte ihnen der Auftritt von „Don Kidschote“ im August. Herauskommen soll ein Mix, meint Rückamp, nicht dreimal hintereinander dasselbe Genre. Wohlthat war schon als Gast bei Vorstellungen im Drostenhof, half 2019 beim Konzert „Trompetenbaum & Geigenfeige“; Rückamp war Kassenprüfer und packte bei Auf- und Abbau zu.

Das Quartett ist unterschiedlich in seinem Bezug zu Musik.  Wohlthat hat lange Klavier gespielt, andere kein Instrument; Rückamp hat künstlerische Erfahrung, die in Plakate einfließen kann. Der Angelmodder Lammen wiederum hat einen Bezug zu Afrika und seiner Musik. Was sie selbst im Programm wünschen, deckt vieles ab: Komödiantisches, lustig und frivol, Kabarett, Theater mit afrikanischen Rhythmen …

Das Quartett sprach auch über die Optionen für Veranstaltungsorte. Sehr zufrieden ist man mit der Christuskirche, machte van Bevern klar: „Wir fühlen uns hier total wohl“, sagt er beim Pressegespräch im Vorraum der Kirche. Für Neugierde sorgt der in etwa zwei Jahren fertige Neubau eines Unternehmens im Gewerbegebiet, in dem ein Saal Kulturveranstaltungen offenstehen soll. Orte außerhalb von Wolbeck sieht das Quartett kritisch – man wolle „vor Ort“ bleiben.