Musikalische Akzente von Gesang bis Trompete in Münster-Südost

Münster-Angelmodde. „Sie haben einen kräftigen Strich!“, lobt Elisabeth Lammers die Violinistin Ekaterina Baranova. Zum Schluss des Gottesdienstes in St. Bernhard am zweiten Weihnachtstag 2013 hatte Baranova wie schon Heiligabend gemeinsam mit dem Organisten Arne Tigges dessen Komposition „Tanz“ gespielt.

Zahlreich waren die musikalischen Akzente in den Gottesdiensten seit dem Heiligabend.  Orgel und Trompete, Orgel, Sopran und Querflöte, Schola und Kirchenchöre, in St. Nikolaus am 1. Weihnachtstag die Jugendband in kleiner, Wolbecker Besetzung und eben Orgel mit Violine.
Tigges und Baranova eröffneten mit dem „Winter“ aus Vivaldis „Vier Jahreszeiten“,  spielten zur Kommunion die zarte Arabeske von Louis Vierne und ließen dem Schlussegen – „Gehet hin in Frieden!“ – den „Tanz“ folgen, ein Stück mit Leidenschaft. Baranova schätzt daran die Harmonien. Gern hatte Tigges wie im Vorjahr Baranova für zwei Auftritte verpflichtet – sie spiele schön und sei zuverlässig. Baranova absolvierte mit Auszeichnung die Ausbildung am Rimsky-Korsakow Musikkolleg in Sankt-Petersburg, erhielt das Diplom des dortigen Konservatoriums und studiert derzeit an der Musikhochschule Münster. Der „etwas anderen Interpretation“ zuliebe wollte sie in Deutschland ihr Studium fortsetzen. Im Sommer steht für sie der Bachelor-Abschluss auf dem Programm, dem sie den Master folgen lassen will. Ihre fünfzehn Jahre lang genutzte Geige hat sie unlängst durch eine bessere aus dem bayrischen Bubenreut ersetzt. Derzeit absolviert die Violinistin ein Praktikum im Symphonieorchester Münster – mit der „Zauberflöte“ und dem Neujahrs-Konzert.
Zum Weihnachtssingen lädt der Chor conTAKT am  Sonntag, den 5. Januar, um 17 Uhr in die  Kirche St. Bernhard ein.

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