Auf Wohnungssuche Vroni Artmann führt durch Dia-Schau zur Wolbecker Wandelkrippe

Die schwangere Maria und Josef suchen eine Bleibe – wird auch dieser Wirt sie abweisen? Foto: A. Hasenkamp, Fotogra in Münster

Münster-Wolbeck. Um die Wandelkrippe von St. Nikolaus drehte sich am Mittwoch fast alles beim Offenen Frauentreff im Saal der Christuskirche. Wie ganz aus der Nähe und mit kräftigem Licht hervorgehoben erscheinen die Figuren in den Dias, die Vroni Artmann an die Wand projiziert.
„Meine Güte noch mal, meine Frau ist schwanger, kann ich nicht irgendwo unterkommen?“ sagt Artmann, legt die Worte Josef in den Mund. Der ist mit seiner kleinen Familie gerade abgewiesen worden, jetzt fragen sie in der nächsten Herberge. Es ist ein Foto des Bildes, das die Wandelkrippe gerade jetzt zeigt, bis zum 23. Der Begleittext der Krippe fragt dazu: „Wie soll Friede sein, wenn Menschen nicht wissen wo sie hin sollen, kein Dach über dem Kopf haben, keinen Ort zum Leben haben?“

Grundlage des Vortrags über die historische Wohnungssuche waren Dias von Fotos, die Heinz-Günter Artmann mit seiner Frau geschossen hatte. Beide gaben 1993 das Buch „Die Wandelkrippe in unserer St.-Nikolaus-Kirche in Wolbeck“ heraus, „zum 750jährigen Bestehen der Pfarre“. So kann Artmann in Münster auch von den Menschen erzählen, die die Krippe geschaffen haben und von jenen, die sie heute jedes Jahr aufbauen und dabei ein wenig verändern.
In den Nahaufnahmen erscheint die hochwertige Holzschnitzerei deutlich. „So lebendige Gesichter – man denkt, der sagt gleich was“ entfährt es Susanne Walter-Fritzen. Ein Schaf scheint am Weihrauch zu schnuppern, der Spitz interessiert sich für die Krippe. Manche hätten gern eine Ziege im Krippenbild gesehen – aber das habe Gemeindeschwester Agnes unterbunden, erzählt Artmann.
Die Schöpferinnen der Krippe, der Kleidung und vieler Einzelteile haben sich an vielen Stellen Rat und Inspiration geholt. Die Viola da Gamba ist einem Instrument im Isenheimer Altar nachempfunden. Der Kirchenmusiker Wilfried Pabst legte Wert darauf, dass die Figuren die Instrumente richtig halten.
Prächtig sind die Gewänder der Weisen aus dem Morgenland. Caspar komme aus Äthiopien, weiß Artmann, als Schatzmeister habe er Gold als Geschenk dabei. Für Königswürde und Liebe stehe das.
„Die Zeit ist uns davongelaufen“, sagt Susanne Walter-Fritzen, eine der Leiterinnen des offenen Frauentreffs der evangelischen Kirchengemeinde in Münster-Wolbeck. Ingrid Bangert gibt den Gästen ein Geschenk mit auf den Weg. Ein kleines goldverziertes Päckchen, drin sei „ein kleines Heftchen“ – mit leeren Seiten, die ihr füllen könnt“. Auch mit Gedanken zum kommenden Jahresmotto: „Suchet den Frieden und jaget ihm nach“
Die Krippe soll bis zum 8. Februar zu sehen sein.

93 das Buch „Die Wandelkrippe in unserer St.-Nikolaus-Kirche in Wolbeck“ heraus, „zum 750jährigen Bestehen der Pfarre“. So kann Artmann auch von dne Menschen erzählen, die die Krippe geschaffen haben und von jenen, die sie heute jedes Jahr aufbauen und dabei ein wenig verändern.
In den Nahaufnahmen erscheint die hochwertige Holzschnitzerei deutlich. „So lebendige Gesichter – man denkt, der sagt gleich was“ entfährt es Susanne Walter-Fritzen. Ein Schaf scheint am Weihrauch zu schnuppern, der Spitz interessiert sich für die Krippe. Manche hätten gern eine Ziege im Krippenbild gesehen – aber das habe Gemeindeschwester Agnes unterbunden, erzählt Artmann.
Die Schöpferinnen der Krippe, der Kleidung und vieler Einzelteile haben sich an vielen Stellen Rat und Inspiration geholt. Die Viola da Gamba ist einem Instrument im Isenheimer Altar nachempfunden. Der Kirchenmusiker Wilfried Pabst legte Wert darauf, dass die Figuren die Instrumente richtig halten.
Prächtig sind die Gewänder der Weisen aus dem Morgenland. Caspar komme aus Äthiopien, weiß Artmann, als Schatzmeister habe er Gold als Geschenk dabei. Für Königswürde und Liebe stehe das.
„Die Zeit ist uns davongelaufen“, sagt Susanne Walter-Fritzen, eine der Leiterinnen des offenen Frauentreffs. Ingrid Bangert gibt den Gästen ein Geschenk mit auf den Weg. Ein kleines goldverziertes Päckchen, drin sei „ein kleines Heftchen“ – mit leeren Seiten, die ihr füllen könnt“. Auch mit Gedanken zum kommenden Jahresmotto: „Suchet den Frieden und jaget ihm nach“
Die Krippe soll bis zum 8. Februar zu sehen sein.

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