Besuch der Bundesforschungsministerin im MEET-Batterieforschungszentrum Anja Karliczek betont Bedeutung der Batteriezelle für Elektromobilität

Besuch der Bundesforschungsministerin im MEET-Batterieforschungszentrum Anja Karliczek betont Bedeutung der Batteriezelle für Elektromobilität
Batterieforschung: Ein Objekt des Meet in Münster. Foto: Meet.

Zuletzt aktualisiert 6. Januar 2019 (zuerst 20. Dezember 2018).

Münster/Batterieforschung. Die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Anja Karliczek, besuchte am Mittwoch, 19. Dezember, das Batterieforschungszentrum MEET der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) und das Helmholtz-Institut Münster (HI MS), eine Außenstelle des Forschungszentrums Jülich.

Die Ministerin informierte sich über die aktuellen Projekte der Batterieforschungseinrichtungen und tauschte sich mit Vertretern beider Einrichtungen, des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen sowie des WWU-Rektorats über zukünftige Entwicklungen im Bereich des Wissenstransfers aus.

„Die Batteriezelle ist der Schlüssel zur Elektromobilität und ein wichtiger Baustein bei der Nutzung erneuerbarer Energien“, betonte Anja Karliczek. „Sie ermöglicht Innovationen für unzählige Anwendungen wie Elektrofahrzeuge, Hochleistungswerkzeuge oder die Medizintechnik. Deshalb stellen wir in Deutschland die richtigen Weichen, um an der gesamten Wertschöpfungskette beteiligt zu sein.“ Dafür sei es wichtig, dass die bereits stark aufgestellte Batterieforschung eng mit der Wirtschaft zusammenarbeite, um die Ideen schneller in die praktische Anwendung zu bringen.

Prof. Dr. Johannes Wessels, Rektor der WWU, unterstrich, dass die Erkenntnisse der Wissenschaft in erster Linie dem Wohle der Gesellschaft dienen müssten. „Der Transfer von Wissen und Technologien ist ein essenzieller Baustein der Forschung.“ Prof. Dr. Harald Bolt, Mitglied des Vorstands der Forschungszentren Jülich, sagte: „Wir verfolgen wissenschaftliche Fragestellungen vor allem dann, wenn absehbar ist, dass die Ergebnisse einen echten gesellschaftlichen Mehrwert haben. Die Batterieforschung hat in dieser Hinsicht viel zu bieten. Wir halten darum auch eine enge Zusammenarbeit mit der Industrie für ausgesprochen wichtig.“

Wie wertvoll Wissensaustausch und Kooperation ist, ist den Batterieforschern in Münster nicht neu. Beide Institute, das MEET und das HI MS, werden unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Martin Winter geführt. „Wir leben von der Zusammenarbeit. Das MEET und das HI MS ergänzen sich ideal in ihren Forschungsausrichtungen, aber wir kooperieren auch mit akademischen und industriellen Partnern aus Münster, NRW, Deutschland und weltweit“, unterstrich er.

Bitte gib der Seite ein

Verwandte Inhalte:

  • NRW-Wissenschaftsministerin informiert sich über Batterieforschung in MünsterBei einem Besuch im Batterieforschungszentrum MEET der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) und Helmholtz-Institut Münster (HI MS) hat die nordrhein-westfälische Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen der Batterietechnologie eine "große Zukunft" attestiert. "In Münster entwickelt sich Außergewöhnliches auf diesem Feld - deswegen wird das Land NRW sie weiter nach Kräften unterstützen", betonte sie. Das…
  • Die Nationale Plattform Elektromobilität (NPE) hat heute ihren zweiten Bericht mit Empfehlungen für die zukünftige Politik der Bundesregierung im Bereich Elektromobilität an Bundeskanzlerin Angela Merkel übergeben. Die NPE-Experten aus Industrie und Wissenschaft trafen sich dazu heute in Berlin mit der Kanzlerin und mit Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler, Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer, Bundesforschungsministerin…
  • Das VDE-Institut in Offenbach (Hessen) und das Batterieforschungszentrum MEET der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster arbeiten künftig im Bereich der Batterieforschung zusammen. Vertreter beider Einrichtungen unterzeichneten ein entsprechendes "Memorandum of Understanding". VDE steht für "Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik", MEET für "Münster Electrochemical Energy Technology". VDE-Institut und MEET beschließen Zusammenarbeit in…
  • Das Batterieforschungszentrum MEET der Universität Münster ist auch in diesem Jahr wieder mit Neuerungen aus der Batteriewelt auf der Hannover-Messe dabei. Vom 4. bis zum 8. April präsentiert das MEET-Team am Gemeinschaftsstand Nordrhein-Westfalen seine aktuelle Forschungstätigkeit zu Lithium-Ionen-Akkus. Ein Fokus liegt dabei auf dem Thema Batterie-Alterung. Erste Einblicke in die…
  • Am Batterieforschungszentrum MEET der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) hat am Dienstag, 5. Juli, der Auftakt der Forschungsprojekte "GLANZ" und "STELLA" stattgefunden. Die beiden Verbundvorhaben zielen darauf ab, die Speicherkapazität von elektrochemischer Energie in wiederaufladbaren Batterien zu steigern und somit größere Reichweiten für Elektroautos zu erzielen. Dabei wird auf die Weiterentwicklung…
Follow by Email
RSS