Allerheiligen in St. Nikolaus Münster

Foto: A. Hasenkamp, Fotograf in Münster.
Andacht zu auf dem Friedhof in Angelmodde zu Allerheiligen in Münster. Foto: A. Hasenkamp, Fotograf in Münster.

Münster-Angelmodde. „Wo vier sitzen können, können auch fünf sitzen“, lud Pfarrer Klaus Wirth  auf dem Friedhof Am Hohen Ufer zu Beginn der Andacht für die Verstorbenen der Kirchengemeinde St. Nikolaus Münster zu Allerheiligen ein. So wurde es fast familiär auf den sieben Bänken. Ähnliche Veranstaltungen gab es auf den Friedhöfen an der Homannstraße, in Angelmodde-Dorf und in Wolbeck, wo die Veranstaltung in der Christuskirche begann. Aller 160 in den letzten zwölf Monaten Verstorbenen war am Montag in der Kirche St. Ida namentlich gedacht worden.
Zwischen den von Arne Tigges musikalisch begleiteten Liedern sprach Wirth. Die Verstorbenen könnten wohl mehr für uns tun, da sie bei Gott seien, als umgekehrt die Lebenden. Der Reformationstag habe „an die Notwendigkeit ständiger Reformen in der Kirche erinnert“. Er brach eine Lanze für weitere Fortschritte in der Ökumene. Aus dem Evangelium nach Matthäus las er in der Fassung vor, die die kürzlich erschienene revidierte Luther-Bibel anbietet. Die Gläubigen fanden die Fassung den Einheits-Bibel auf ihrem Lieder-Zettel: Starke Unterschiede im Wortlaut, geringe im Gehalt.

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Über Andreas Hasenkamp 81 Artikel
Journalist, Online-Redakteur und Fotograf in Münster, NRW.

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