„Klima sucht Schutz in Münster“: Stadt setzt auf das Engagement der Münsteraner

Münster.-  Erfolgreicher Klimaschutz ist immer Teamarbeit. Damit die   Mannschaft vor Ort noch größer und bunter wird, hat das städtische Amt für Grünflächen und Umweltschutz die langfristig angelegte Kampagne "Klima sucht Schutz in Münster" entwickelt. Ziel ist es, dass globale Thema Klimaschutz noch stärker vor Ort zu verankern. Gestartet wird mit einer Fotoaktion. Dabei setzt die Stadt auf die Unterstützung der Münsteranerinnen und Münsteraner: Sie sollen mit ihrem persönlichen Beitrag zum Klimaschutz in Wort und Bild Flagge zeigen.

Wer bei der Aktion dabei sein möchte, der sollte sich die öffentlichen Fototermine am 8. und am 15. Dezember von 11 bis 14 Uhr auf dem Wochenmarkt am Dom vormerken. Die Fotos, die jeweils durch ein kurzes Zitat mit konkreten Tipps, unkonventionellen Anregungen oder programmatischen Forderungen ergänzt werden, werden in Münsters Stadtnetz unter www.muenster.de/stadt/umwelt veröffentlicht. Außerdem werden ab Januar Plakate in Bussen, Geschäften und an Litfaßsäulen hängen.

Dem Klimaschutz in Münster ein Gesicht geben

"Wir möchten, dass möglichst viele bekannte und unbekannte Münsteranerinnen und Münsteraner dem Klimaschutz in ihrer Stadt ein Gesicht geben und so andere motivieren, ebenfalls einen Beitrag zu leisten", erläutert Umweltdezernent Thomas Paal den Hintergrund der Fotoaktion. "Außerdem werden die Bilder zeigen, dass sich bereits viele Menschen in Münster in den unterschiedlichsten Handlungsfeldern für den Klimaschutz engagieren."

Informationsveranstaltungen, mit Ausstellungen und Exkursionen

Nach der Plakataktion zum Auftakt wird die Kampagne im nächsten Jahr mit verschiedenen Informationsveranstaltungen, mit Ausstellungen und Exkursionen fortgesetzt. Entstanden ist die Idee im Anschluss an die Klimakonferenz, zu der das Amt für Grünflächen und Umweltschutz im August nach Münster eingeladen hatte. Zahlreiche Experten, Vertreter aus Politik, Verwaltung und Wissenschaft entwickelten Vorschläge für ein zukunftsfähiges Klimaschutz-Konzept der Stadt bis 2020. Sie waren sich darin einig, dass Klimaschutz nur dann auf Dauer effektiv ist, wenn es gelingt, viele Bürgerinnen und Bürger zu überzeugen und einzubinden.

Altbausanierung, der Niedrigenergiehaus-Standard …

In der zweifachen "Bundeshauptstadt im Klimaschutz" sind die Voraussetzungen hierfür bestens. Schließlich engagiert sich die Stadt bereits seit Anfang der neunziger Jahre konsequent für den Klimaschutz. "Das städtische Förderprogramm zur Altbausanierung, der Niedrigenergiehaus-Standard für alle städtischen Baugrundstücke, das Energie- und Abfallsparen an Schulen und Kindertagesstätten und die klimaschonende Verkehrsplanung gehören für viele Münsteranerinnen und Münsteraner inzwischen zum Alltag", erläutert Birgit Wildt, Leiterin der Koordinierungsstelle Klima und Energie im Amt für Grünflächen und Umweltschutz. "Der Ausstoß des klimaschädlichen Kohlendioxids ist in Münster seit 1990 um 21 Prozent gesunken, auch dank des neuen Gas- und Dampfturbinen-Heizkraftwerkes der Stadtwerke.."

Kampagne "Klima sucht Schutz in Münster" will mehr

Fazit: Es ist bereits eine Menge passiert, aber im Klimaschutz darf es nicht nur um das Bewahren bereits erreichter Ziele gehen. Die Kampagne "Klima sucht Schutz in Münster" richtet den Blick auf das verantwortungsvolle Handeln in der Zukunft.

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