„Grüne Hauptstadt Europas“: Münster punktet mit Lebensqualität und nachhaltiger Planung

Münster. Noch ist der Wettbewerb nicht gewonnen, aber wichtige Hürden sind genommen: Münster ist es gelungen, in den engsten Bewerberkreis um den Titel "Grüne Hauptstadt Europas" aufzurücken. Die Europäische Union hat den Preis in diesem Jahr erstmals in einem gemeinsamen Bewerbungsverfahren für die Jahre 2010 und 2011 ausgeschrieben.Acht europäische Großstädte, die sich besonders in den Bereichen Umwelt und nachhaltige Stadtentwicklung profilieren, sind jetzt in der Endauswahl.

Münster jetzt im engsten Bewerberkreis

Neben Münster gehören Freiburg, Hamburg, Amsterdam, Bristol, Kopenhagen, Oslo und Stockholm dazu."Es ist ein unglaublicher Erfolg für Münster, hier in die Endrunde gekommen zu sein", freut sich Oberbürgermeister  Berthold Tillmann und verspricht: "Wir werden die Chance nutzen, auf europäischer Ebene unsere kommunale Kompetenz für globale Themen zu präsentieren. Nach der erfolgreichen Teilnahme am LivCom-Award 2004 und Entente Florale erhält Münster jetzt erneut die Gelegenheit, sich international zu positionieren."Eine mit international renommierten Experten besetzte Bewertungskommission hat in den vergangenen Wochen 35 europäische Weltstädte in Sachen Lebensqualität, Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit auf Herz und Nieren geprüft.

Kriterium: langfristiges, innovatives Engagement der Städte für die Umwelt

Wichtigstes Kriterium war das langfristige, innovative Engagement der Städte für die Umwelt. Pluspunkte gab es zum Beispiel für attraktive Grünflächen, umweltfreundliche öffentliche Verkehrsmittel, kreative Lösungen in der Abfallwirtschaft und bei der Lärmreduzierung. Dabei zählten nicht nur die bisherigen Leistungen, sondern auch die vorausschauende Planung der Städte. Bewerben konnten sich Städte mit mindestens 200 000 Einwohnerinnen und Einwohnern.Münsters 80-seitige Bewerbung ist federführend im städtischen Amt für Grünflächen und Umweltschutz erarbeitet worden. "Bis Mitte Dezember werden wir jetzt ergänzende Informationen für Brüssel zusammenstellen", erläutert Amtsleiter Heiner Bruns.

 Europäische Union bewertet Großstädte

Voraussichtlich im Januar werden die beiden ersten "Grünen Hauptstädte Europas" für die Jahre 2010 und 2011 gekürt. Ihre Best-Practice-Beispiele werden Vorbildfunktion für andere Städte in Europa haben, denn der Wettbewerb soll ein Anreiz für die Städte sein, ihre Ideen und bewährten Verfahren auszutauschen. Weitere Informationen zur "European Green Capital" gibt es im Internet unter ec.europa.eu/environment/europeangreencapital .

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