Neustart für Kunst im Gallitzin-Haus: Uschi Dillmann organisiert alle zwei Monate Ausstellungen

Neustart für Kunst im Gallitzin-Haus: Uschi Dillmann organisiert alle zwei Monate Ausstellungen
Ein kleiner Vorgeschmack ihrer Vielfalt: Zum Pressegespräch mit Uschi Dillmann (4. v.l.) hatten die Künstler Skulpturen und Gemälde mitgebracht. Foto: A. Hasenkamp, Fotograf in Münster.

Münster-Angelmodde. Malerei, Glasobjekte, Skulpturen – es gibt wieder Ausstellungen im Gallitzinhaus am Angelmodder Weg  und das mit einem neuen Konzept häufiger als bisher.2015 geschah wenig im Gallitzinhaus, das die Heimatfreunde Angelmodde betreiben; die Öffnungszeiten auch für die Dauerausstellung über die Gräfin Gallitzin wurden reduziert.
Nun geht es auf neuer Basis los: Uschi Dillmann hat eine Serie von Ausstellungen auf die Beine gestellt – je zwei Künstler stellen aus. Die erste beginnt am kommenden Sonntag, dem 14. Februar, wie üblich um 11 Uhr mit einer Vernissage.

Neustart mit Künstlern im Duett

Conny Klein aus Roxel und Joachim Buchmann machen den Anfang. Zu sehen sind von Klein auf den zwei Etagen Arbeiten in Acryl- und Kreide, fotorealistische sowie astrakte Bilder im Zeichen von Ruhe und Entspannung. Buchmann ist Karikatur- und Portraitzeichner; der Münsteraner steuert auch Landschaftsbilder bei. Wie alle Ausstellungen werden sie sechs Wochen lang zu sehen sein, dann haben die nächsten zwei Künstler zwei Wochen Zeit. So können sie in Ruhe konzipieren und hängen.
Ab dem 14.4. stellen dann Luzia Zipperle, geboren in Baden-Württemberg, und Thomas Ernst aus Bremerhaven aus, als „Kreatives Duo“. Sie steht für Portraits von Mensch und Tier, Landschaften und Stilleben sowie der gegenstandslosen Kunst – das sei ihre Leidenschaft. Ernst nutzt auch Airbrush-Technik.
Wieder aus einer anderen kreativen Ecke kommen am 12.6. Anne Huster und Dr. Christine Kucinski. Huster studierte Produkt-Design in Münster und setzt einen Akzent mit Skulpturen von Naturstein und Keramik, eine „fließende Symbiose“, wie sie sagt. Die Schlesierin Kucinski kreiert aus Glas – so heißt die Ausstellung „Im Feuer geboren“.
„Vielfalt“ verspricht die Ausstellung von Ursula Borchard und Renate Lobbe. Während die erste mal, arbeitet die zweite mit Speckstein. Sie freuen sich auf viele Besucher ihrer Vernissage am 14.8.
Die Künstler sind teils Dozenten für Kunst, leiten Malreisen oder sind in Gruppen engagiert und haben bereits in unterschiedlichem Umfang ausgestellt.

Weitere Künstler-Kandidaten interessiert am Gallitzin-Haus

Dillmann hat bei einem Vortreffen Anfang November 2015 schon weitere Künstler gefunden, die sich wie die ersten acht für das Ausstellen im Gallitzin begeistern ließen. Mehr als erfreut waren auch die Mitglieder der Heimatfreunde Angelmodde, als sie Ende 2015 von der Novität erfuhren.

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