Münsters Grundschüler stark vertreten im NRW-weiten Wettbewerb

Münster. „Das war schon ganz schön schwierig“, lobt die Schulamtsdirektorin Monika Schlattmann die vier Grundschüler aus Münster, die die Stadt Münster am Donnerstag im Schulamt im Beisein von Eltern und Lehrern ehrte. Auch Stadträtin Dr. Andrea-Katharina Hanke vom Dezernat für Bildung, Familie, Jugend, Kultur und Sport war gekommen.

Die Schüler der der vierten Klassen haben drei Runden des landesweiten Grundschul-Mathematikwettbewerbs erfolgreich überstanden: Leonard von der Theresienschule, Jan Jaeschke (Dietrich-Bonheffer-Schule), Martin Bülskämper (Pötterhoekschule) und Indra Joch (Peter-Wust-Grundschule).
Seit 1998 organisiert das Landesministerium für Schule und Weiterbildung diesen Wettbewerb. Er soll Freude und Interesse am Fach Mathematik wecken sowie interessierte und begabte Schülerinnen und Schüler finden und fördern.

In jeder Runde wachsen die Anforderungen. Auch Thomas Starke, Leiter der Schillerschule und Regionalkoordinator des Landesverbandes für Münster, hat Respekt vor den Leistungen der Kinder. Sie würden ja noch keine Gleichungs-Systeme kennen. Beim Wettbewerb kommt es nicht allein auf ein richtiges Ergebnis an, auch das Kreative am Lösungsweg wird bewertet. Dann klatscht die Schulamtsdirektorin Monika Schlattmann begeistert in die Hände – Münsters Grundschüler sind überproportional stark unter den Gewinnern vertreten, sagt Starke: „Wir stellen 5,5 Prozent aller Landessieger. Das muss eine Stadt erst mal schaffen“. „Dann machen wir doch etwas richtig an unseren Schulen“, meint Hanke. Viel Applaus ging in alle Richtungen, an die Kinder, die Lehrkräfte, Eltern und Organisatoren. Auf das Foto mit den Gewinnern sollten doch die Lehrerinnen mit dabei sein, empfahl ein Vater. Sie kennen die Kinder aus besonderen Kursen. Manche Förderung steckt hinter Namen wie „Knobel AG“,„Kunterbunt AG“ oder „Mathe für Starke“. Besonderen Wert lege man auf Lösungsstrategien, betont eine Lehrerin.

Jan erzählt als erster, wie er auf die Lösung der Aufgabe „Das Konzert“ gekommen war. Nur etwas aufgeregt, denn eine große Ehrung haben die Sieger schon hinter sich, in der Rotunde des Dortmunder Museums für Kunst und Kulturgeschichte mit großem Rahmenprogramm. Die vier fesselt mehr als Mathematik. Einige spielen Musikinstrumente. Martin hat auch andere Interessen: er spielt Schlagzeug, schwimmt im Verein und kickt gern mal mit Kumpels. An der Mathematik findet er besonders das Knobeln spannend, die Suche nach einer Lösung.
Alle vier Gewinner besuchen demnächst Gymnasien in Münster.

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