Lohnsteuerkarten prüfen

Münster. In den letzten Wochen hat die Stadt die Lohnsteuerkarten für das Jahr 2009 an alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Münster verschickt. Das städtische Amt für Bürgerangelegenheiten bittet nun, alle Angaben auf der Steuerkarte auf Richtigkeit und Vollständigkeit zu überprüfen. Wer einen Fehler entdeckt, sollte sich umgehend an das Bürgerbüro Mitte oder eines der Bürgerbüros in den Stadtteilen wenden. "Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter helfen gern", versichert Alois Weihermann, der Leiter des Amtes für Bürgerangelegenheiten. Gleiches gilt für alle, die bis Ende Oktober noch keine Lohnsteuerkarte bekommen haben.

Erstmals mit neuer persönlicher Steuer-Identifikationsnummer

Wer am 20. September mit Hauptwohnsitz in Münster gemeldet und steuerpflichtig war, hat automatisch eine neue Lohnsteuerkarte zugeschickt bekommen. Zum ersten Mal ist in der Steuerkarte die neue persönliche Steuer-Identifikationsnummer (Steuer-ID) eingetragen. Diese aus elf Ziffern bestehende Steuernummer hat das Bundesamt für Steuern vergeben. Sie gilt ein ganzes Leben lang und bleibt bei den Finanzbehörden sogar noch 20 Jahre über den Tod hinaus gespeichert. Zudem enthält die Lohnsteuerkarte Angaben zu Anschrift, Geburtsdatum, Steuerklasse, Religionszugehörigkeit und dem zuständigen Finanzamt. Kinderfreibeträge sind eingetragen, sofern die Kinder noch nicht volljährig sind. "Wenn erwachsene Kinder noch in der Ausbildung sind, zur Schule gehen oder studieren, kann man sie nach Vorlage entsprechender Nachweise nachträglich in die Steuerkarte eintragen lassen. Dafür sind die Finanzämter zuständig", erklärt Weihermann.
Weitere Infos zur Lohnsteuerkarte gibt es im Stadtnetz unter der Adresse www.muenster.de/stadt/buergeramt. Fragen beantworten sowohl das städtische Amt für Bürgerangelegenheiten als auch die Finanzämter.

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