Heike Bungert ist neue Beauftragte für Gleichstellung der WWU Münster

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Zuletzt aktualisiert 6. November 2020 (zuerst 4. November 2020).

Die Historikerin Prof. Dr. Heike Bungert ist für die kommenden zwei Jahre neue Gleichstellungsbeauftragte der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU). Heike Bungert hat seit 2008 den Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte unter besonderer Berücksichtigung der Nordamerikanischen Geschichte an der Universität Münster inne.

„Diskriminierung, Unterstützung und Mentoring erfahren“

Der Senat wählte sie am 4. November einstimmig zur Nachfolgerin von Dr. Patricia Göbel, die das Amt im November 2016 übernommen hatte. „Ich habe in meiner Laufbahn sowohl Diskriminierung als auch Unterstützung und Mentoring erfahren. Ich möchte mich dafür einsetzen, dass wir unserem Fernziel der völligen Gleichstellung von Männern und Frauen in weiteren, kleinen Schritten näherkommen“, betont Heike Bungert.

Kurz-Vita Heike Bungert

Heike Bungert hat in Regensburg, Freiburg und an der University of North Carolina in Chapel Hill Geschichte, Anglistik/Amerikanistik und Romanistik studiert. Sie promovierte 1995 in Tübingen und habilitierte sich 2004 in Köln. An beiden Universitäten war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig, unterbrochen von zwei Jahren Forschungstätigkeit in den USA. Nach Vertretungen in Bremen wurde sie 2008 als Heisenberg-Professorin an die WWU berufen, wo sie die nordamerikanische Geschichte vertritt.

Erfahrung in der akademischen Selbstverwaltung

Auch in der akademischen Selbstverwaltung hat Heike Bungert Erfahrung. Sie war in vielen Berufungskommissionen und Gutachtergremien tätig, sowohl an der WWU als auch deutschlandweit und international. Darüber hinaus wirkte sie in vielen Kommissionen der WWU auf Fachbereichs- und Universitätsebene mit, unter anderem in der Struktur- und Gleichstellungskommission des Fachbereichs Geschichte/Philosophie. Seit 2016 ist Heike Bungert Mitglied im Senat.

Andreas Hasenkamp
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