Gute Nachrichten aus Nepal für Wolbeck

Schulneubau in Nepal. Foto: ÖWK.

„Es ist geschafft!“ Der Ökumenische Eine-Welt-Kreis St. Nikolaus Wolbeck e.V. freut sich über die guten Nachrichten, die der Kreis in den letzten Wochen aus Nepal erhalten hat. Der Wiederaufbau von 10 Schulen im District Kavre in Nepal konnte mit ein wenig Verspätung im Spätsommer dieses Jahres abgeschlossen werden. Für weit über 2.000 Kinder bedeutet dies, dass sie nun wieder regelmäßig in sicheren Schulgebäuden den Unterricht aufsuchen können.
Auch über drei Jahre nach dem schweren Erdbeben, das das Land heimgesucht hat, steckt der Wiederaufbau noch in den Anfängen. Fehlende verkehrliche Infrastruktur, überforderte nepalesische Behörden und internationale Geldgeber, die nur zögerlich die zugesagten Mittel frei geben, sind die wesentlichen Gründe dafür. So berichtet Narayan Adhikari, der Vorsitzende der nepalesischen Partnerorganisation HEFA (Health and Education For All) des ÖWK, der sich zurzeit für einige Wochen in Deutschland aufhält, dass an Normalität im Himalaya-Staat noch lange nicht zu denken ist.
Dies verdeutlicht nach Auffassung des Vorsitzenden des ÖWK, Christoph Roer, umso mehr den Stellenwert der erfolgreichen Durchführung des größten Projektes in der Geschichte des Eine-Welt-Kreises, das trotz schwierigster Rahmenbedingungen im Kostenrahmen von 745.000 € abgeschlossen werden konnte. Grund genug für mehrfache Auszeichnungen der gemeinnützigen Partnerorganisation HEFA durch staatliche Stellen für das Engagement im Wiederaufbau des Landes.
Ende November wird eine Gruppe von Mitgliedern des ÖWK zu einer Besuchsreise nach Nepal aufbrechen, um sich von den neu errichteten Schulen selbst ein Bild zu verschaffen.

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