Münsterischer Verein mit Hilfsprojekten in Nepal will Opfern in Kathmandu helfen

Münsterischer Verein mit Hilfsprojekten in Nepal will Opfern in Kathmandu helfen
LKW unter einem eingestürzten Haus in Kathmandu, April 2015.

Zuletzt aktualisiert 17. Juni 2015 (zuerst 27. April 2015).

Münster/Kathmandu. Die Nachricht von dem schweren Erdbeben in Nepal traf die Mitglieder des ÖWK „in besonderer Härte“, schreibt die Vorsitzende des Vereins, Ingrid Sieverding. Auch Bela, das Dorf im Himalaya, in dem die Projekte des ÖWK begannen, ist betroffen.

Zerstörungen, aber keine Todesopfer in Bela

Nach ersten Meldungen wurde in Bela das Elternhaus des Vorsitzendes des Partner-Vereins dem Erdboden gleichgemacht. „Personen kamen in Bela aber nicht zu Schaden.“

Vorort von Kathmandu zerstört  / Provisorische Zelte

Anders stelle sich die Situation in der Hauptstadt Kathmandu dar, wo der Vorsitzende, Haribol, mit seiner Familie lebt. Bis heute waren in diesem Vorort von Kathmandu, Kopan, „bereits 80 Tote zu verzeichnen“. „Als Ersthilfe wurden im weitläufigen Garten der Familie provisorisch Zelte und einfache Unterstände errichtet, in denen die durch das Beben obdachlos Gewordenen unterkommen können. Eine Erstversorgung mit Medikamenten und Verbandsmaterial ist möglich, da Haribol als Trekkingführer  über einige Bestände verfügt. Mit weiteren Obdachsuchenden wird gerechnet. Eine stabile Trinkwasserversorgung ist nicht gewährleistet.  Hilfe ist dringend erforderlich.“

Seit 15 Jahren unterhält der ÖWK St. Nikolaus aus Wolbeck eine intensive und effektive Entwicklungszusammenarbeit mit der nepalesischen Organisation HEFA (Health and Education for All), deren Vorsitzender der in Wolbeck wohlbekannte Narajan Adhikari (kurz: Haribol) ist.

ÖWK möchte die Katastrophenhilfe über seinen Projektpartner unterstützen

Der ÖWK möchte die Katastrophenhilfe von Narajan Adhikari so schnell wie möglich unterstützen. Unter dem Stichwort „Erdbebenhilfe Nepal“ kann über das Konto des ÖWK gespendet werden.

ÖWK will nach Erdbeben in Nepal helfen

Die Gelder werden unmittelbar an Narayan Adhikari weitergeleitet, um für das Nötigste in Kopan zu sorgen. Verwaltungskosten entstehen nicht;  das gespendete Geld kommt in voller Höhe den Betroffenen zu Gute. Spendenquittungen sind möglich.

Spenden bitte an:

ÖWK St. Nikolaus e.V.
Darlehnskasse Münster eG
Kontonummer: 18 471 900
BLZ: 400 602 65

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