Fachberatung Schulverweigerung setzt auf Prävention

Münster.   Es kommt in den besten Familien und an den besten Schulen vor: Kinder und Jugendliche spielen nicht mehr mit, machen keine Hausaufgaben, werden still oder renitent, bleiben erst kurz weg, im schlimmsten Fall ganz. Hier setzt ein neues Angebot des städtischen Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien an: die Fachberatung Schulverweigerung.

Fachberaterin: Ansprechpartnerin für Eltern, Lehrkräfte, Kinder und Jugendliche

Seit Sommer letzten Jahres ist Fachberaterin Dörthe Grönefeld Ansprechpartnerin für Eltern, Lehrkräfte, Kinder und Jugendliche, die Sekundarstufe I an Realschulen, Förderschulen und Gymnasium ist ihre Zielgruppe. Die Fachberatung ergänzt somit die bereits  erfolgreichen Jugendhilfe-Angebote an Hauptschulen und der Richard-von-Weizsäcker-Schule.

 

Ursachen für ein auffälliges Verhalten sind so vielfältig wie die Schülerinnen und Schüler

"Die Ursachen für ein auffälliges Verhalten sind so vielfältig wie die Schülerinnen und Schüler", setzt Dörthe Grönefeld darauf, individuelle Lösungen gemeinsam mit allen Beteiligten zu erarbeiten. Dabei sind die ersten Anzeichen oft gar nicht offensichtlich alarmierend. "Doch meist spüren Eltern und Lehrkräfte sehr wohl, dass etwas nicht stimmt", so Dörthe Grönefelds Erfahrung aus ihrer Arbeit vor Ort an den Schulen und in den Familien. Gerade in der Pubertät sei es aber schon schwierig herauszufinden, wie ernst so eine Veränderung ist. Und genau für solche Zweifelsfragen ist sie die richtige Anlaufstelle.

Fachberatung bietet auch Info-Veranstaltungen

Um für das Thema zu sensibilisieren, bietet die Fachberatung außerdem Info-Veranstaltungen für Kollegien oder auch beim Elternabend an (Tel. 4 92-58 99, E-Mail: schulverweigerung@stadt-muenster.de). Mehr über das Angebot verrät ein Faltblatt, das u. a. in der Münster-Information im Stadthaus 1 ausliegt.

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