Chor conTakt füllt St. Bernhard beim Weihnachtssingen 2016

Weihnachtskonzert in St. Bernhard, Angelmodde, mit dem Chor ConTakt aus Drensteinfurt. Foto: A. Hasenkamp, Fotograf in Münster.

Münster-Angelmodde. Das Weihnachtssingen mit dem Chor ConTakt aus Drensteinfurt füllte am Sonntagnachmittag die Kirche St. Bernhard. [ mit vielen Fotos ]

Weihnachtssingen mit conTakt 2016 zum Motto  „Ein Stern, der Wege weist“

Der von Ulla Blanke geleitete Chor stellte das Weihnachtssingen diesmal unter das Motto „Ein Stern, der Wege weist“. Er sei wie kaum ein anderes Zeichen ein Symbol für das „Ankommen können, für das Ziel, für das Zur-Ruhe-Kommen. Daran orientierte sich die Auswahl der Lieder, unter ihnen „Soon and Very Soon“, „So kam Gott“, „One Candle“, „Alleluja, du bist der Weg“. So heißt es in einem Lied: „Aus Dunkel werde Licht / und es war gut“

Weihnachtskonzert in St. Bernhard, Angelmodde, mit dem Chor ConTakt aus Drensteinfurt. Foto: A. Hasenkamp, Fotograf in Münster.

Anderthalb Stunden Chormusik, ganz aus dem Repertoire des Neuen Geistlichen Lieds, die verlangen Abwechslung – die schafft ConTakt. Da ist das mit sehr viel Schwung vorgetragene „Ich steh an deiner Krippen hier“. Dem auf Johann Sebastian Bach zurückgehenden Lied gab Oskar Gottlieb Blarr eine sehr moderne Form : Der 1934 geborene Komponist ist Schöpfer vieler Neuer Geistlicher Lieder. Gleich darauf folgt das getragene „Come, see the child“, vertont von Kai Lünnemann. Herausstechend war auch das mehrsprachige, im Wechsel von Männer- und Frauenstimmen und mit Trompete inszenierte „Heller Stern in der dunklen Nacht“. Zum Finale können sich auch die mit vierzehn Sängern gut besetzten Männerstimmen noch einmal zeigen, beim „Hirten, gebt Acht“. Die stark besetzten Frauenstimmen geben dem Chor viele Möglichkeiten, von der Mehrstimmigkeit bis zur Dynamik. Die nutzten die etwa 60 Sängerinnen und Sänger auch.

Chor conTakt mit Musikern in Angelmodde

Eingeflochten in die Musik war die von einem Sprecher vorgelesene Korrespondenz von einem, der mit „Kollegen“ sich auf den Weg nach Bethlehem gemacht hatte, dem Stern folgend. Angekommen gibt er der Verwunderung Ausdruck, die das Ziel bis heute auslöst: „Diese Hütte eng und stickig – das sollte alles sein?“ Der Gefundene müsse noch wachsen, schreibt er dann, wie „unsere Anfänge mit ihm“.
Der Chor bat um Spenden für den ambulanten Hospizdienst der Hospizbewegung Münster.
Einen Sonderapplaus gab es für für die Instrumentalisten Miriam Kaduk am Piano, Heide Kraft am Kontrabass, Alfred Hahne an der Gitarre, Heiner Eckervogt an E-Bass, Shruti-Box und Licht-Effekten, Astrid Flöter an der Querflöte und Simon Gassmöller an der Trompete.

Weihnachtskonzert in St. Bernhard, Angelmodde, mit dem Chor ConTakt aus Drensteinfurt. Foto: A. Hasenkamp, Fotograf in Münster.

Und Ulla Blanke dankte ein Sänger mit Rosen für ihre Mühe – sie möge doch den Chor noch lange leiten.
Traditionell singt der Chor conTakt zunächst in St. Bernhard, dann in Drensteinfurt in St. Regina: am 10. Januar um 17 Uhr ist es soweit.

Fotos von Auftritten des Chors conTakt in St. Bernhard Angelmodde 2015 und 2014

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