Chor conTakt singt zur Weihnachtszeit 2013 in St. Bernhard

Münster-Angelmodde. „Wenn das letzte Konzert vorbei ist, ist für uns die Weihnachtszeit vorbei“. Das sagte strahlend Ulla Blanke, Dirigentin des Chors ConTakt am Sonntag den 6.1.2013 nach dem Konzert in der Kirche St. Bernhard in Angelmodde.

„Ihr werdet finden … ein kleines Kind“, so lautet das Motto des Weihnachtssingens mit dem Chor aus Drensteinfurt. Seit vielen Jahren ist der Chor auch in St. Bernhard zu Gast, lange war die mit St. Bernhard verbundene Susanne Renk Dirigentin gewesen. 2012 hatte sie den Stab an ihre langjährige Kollegin Ulla Blanke weitergereicht. Die hatte auch früher schon mal den Chor dirigiert, dann mit der Doppelrolle als Pianistin. Nun sei einiges einfacher, sagte sie. Am Klavier saß diesmal zum ersten Mal Miriam Kaduk, Organistin von St. Regina. Neu war an der Querflöte Astrid Flöter. Der Chor wird immer doppelt begleitet: Einmal von den Instrumentalisten: Raphaela Gerlach spielte die Klarinette, Alfred Hahne die Gitarre, auch in virtuosen Parts, Heiner Eckervogt spielte den E-Bass, Simon Gassmöller Trompete und Konrad Blanke das Schlagwerk. Eine wichtige Rolle hat auch der Kontrabass, gespielt von Heide Kraft. Die zweite Begleitung ist das Licht: Rückwand und Seitenwände von St. Bernhard waren in Licht mit wechselnden, meist warmen Farben gehüllt; sie ließen Tannenbäume, den Korpus Christi, den Stern deutlich hervortreten. Und den Chor.
Der sang mit etwa 50 Stimmen auf hohem Niveau und schöpfte die Möglichkeiten einer breiten und guten Besetzung in allen Stimmen aus. So verfügt er auch über die nötige Stimmkraft bei den Männern, um beim „Sehen können“ die Leitstimme zu übernehmen, dann fein unterstützt von den Frauen. So konnte er die reiche Vielfalt der Werke abwechslungsreich präsentieren. Auch die Besucher in der fast vollständig besetzten Kirche St. Bernhard hatten Gelegenheit, singend das Konzert mitzugestalten. Zu den Werken gehörten „Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht“, „Laudate omes gentes“, mit „Und dann warst du da“ ein weiteres Werk mit Text von Eugen Eckert, und „Spuren aus Licht“.
Die geistliche Botschaft des Konzerts unterstützen Textlesungen wie der Psalm 150 oder das Evangelium nach Lukas über „Die gute Nachricht“. Unter starkem Applaus für den Chor verteilte Pfarrer Klaus Wirth Blumen an die Künstler.
Die Weihnachtszeit dauert noch an: Am 13. Januar tritt der Chor noch einmal auf, um 17 Uhr in seiner Heimatgemeinde St. Regina in Drensteinfurt.

Fotos vom Chor conTakt Januar 2013 in St. Bernhard, Münster-Angelmodde

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