Vom Brandbekämpfer zum Opernsänger

Theater aus Bayern begeistert beim Abschluss von „Roter Hund“

Münster. Die in diesem Jahr letzte Vorstellung in der Reihe „Roter Hund“ zog am Sonntag wohl hundert Kinder und Erwachsene zum Alten Zoo an der Himmelreichallee. Oh Schreck – direkt vor der Eulenburg steigt Rauch aus dem  Zirkuszelt – der „Feuerwehrmann“ kommt zu spät, schlägt erst einmal nach, was zu tun sei: „Brandort absperren!“ In der Rettung der chinesischen Akrobatin aus der Zirkuskuppel gibt es Komplikationen: Zuerst will sie nicht gerettet werden. Schnell entspannt sich aus dem fiktiven Drama ein humorvolles und akrobatisches Spiel zwischen Clownerie und Theater, alles mit wenigen Worten und einiger Magie. Retten, Schlauch aufrollen, zaubern, eine Arie singen: Die Kinder gaben dem etwas tapsigen „Feuerwehrmann“ manchen Rat und hatten viel zu Lachen.

Es spielten Christiane Ahlhelm und Emmeran Heringer vom Theater „Kunstdünger“ aus Valley südlich von München. Die Regie hatte Michl Thorbecke.

Risna Olthuis vom Kulturamt der Stadt Münster, Veranstalter der Reihe, freute sich, dass das Stück im Freien aufgeführt werden konnte. Nach dem Unwetter vom Montag war das Außengelände des Alten Zoos erst am Freitag freigegeben worden.

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