Veranstaltungswoche informiert über neue Wohnformen im Alter und Wohnen mit Demenz

Münster.  Der Wunsch nach Selbständigkeit, Unterstützung und einer vertrauten Umgebung eint viele Menschen im Alter. Doch um aus dem Wunsch Realität werden zu lassen, bedarf es vieler Lösungen, die ganz unterschiedlich aussehen können. Beispiele, die Mut machen, zeigt die städtische Wohnberatung zum Abschluss ihrer Veranstaltungswoche "Wohnen im Alter" im Gesundheitshaus.

Veranstaltungswoche informiert über neue Wohnformen im Alter und Wohnen mit Demenz

Themen sind das Gemeinsame Wohnen und Wohnen mit Demenz.Am Donnerstag, 23. Oktober, haben von 15 bis 18 Uhr zunächst zwei Aktive aus verschiedenen Initiativen das Wort. Zunächst wirbt Birgit Pohlmann-Rohr für das neue Projekt "Gemeinsam Wohnen von Jung und Alt" in Gremmendorf. Im Anschluss berichtet der Verein "Villa Vera", eine privaten Hausgemeinschaft für Senioren, von den Erfahrungen beim Miteinander-Wohnen. Außerdem stellt das Amt für Wohnungswesen seine Unterstützungsmöglichkeiten für Menschen vor, die sich mit ähnlichen Gedanken tragen."So vertraut wie möglich – so sicher wie nötig" lautet das Motto am Freitag, 24. Oktober, wenn es um "Wohnen mit Demenz" geht. Für diese Veranstaltung konnte die Wohnberatung als Partner die Fachberatung des Gerontopsychiatrischen Zentrums der Alexianer gewinnen. Nach einem einführenden Vortrag geht es in drei Workshops um Möglichkeiten, auch demenz-krank Zuhause zu leben, um Entlastungsmöglichkeiten für Angehörige und um Beispiele zur Wohnraumanpassung bei diesem Krankheitsbild, inklusive der Finanzierungsmöglichkeiten.
Das Gesundheitshaus, Gasselstiege 13, bietet Behindertenparkplätze und ist rollstuhlgeeignet. Eine FM-Anlage oder ein Gebärdendolmetscher können bei Bedarf gestellt werden (bitte anmelden unter Tel. 492 50 60). Noch bis Ende Oktober ist außerdem im Gesundheitshaus eine Foto-Ausstellung zu baulichen Veränderungen für ein barrierearmes Wohnen zu sehen (Mo – Fr zehn- 13 Uhr, Do 15 – 18 Uhr). Das komplette "Wohnen im Alter"-Programm liegt als Faltblatt an vielen öffentlichen Stellen aus und ist im Internet zu finden mit nützlichen Links und einem Diskussionsforum zum Thema (www.muenster.de/soziales-netz).

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