Geh-Fußball-Turnier in Wolbeck zur Premiere mit vier Mannschaften

Geh-Fußball-Turnier in Wolbeck zur Premiere mit vier Mannschaften

Vertreter des FVLV würdigen Gehfußball und organisieren Tag des Walking Football in Handorf

Münster-Wolbeck. Dass man beim Fußball vor dem Start des Turniers sich erst einmal Regeln widmet, ist nicht so ganz normal. Beim ersten Münster Open der Altherren des VfL Wolbeck am Samstag war es so und auch nötig: Beim Geh-Fußball sind die Regeln teils frisch, teils noch zu entwickeln. So machte Reinhart Zumdick sie vor den Spielern von DJK Borussia Münster, VfL Wolbeck, Blau-Weiß Aasee und PSV Bork zum Thema. Sie sollten noch öfter an diesem Tag Thema werden, während der Spiele.

Der Obmann der Altherren des VfL Wolbeck hatte zuvor den Organisatoren und den Ideengebern des Gehfußballs in Wolbeck gedankt, Zumdick und Bernd Winkelnkemper.

Zu dem besonderen Anlass waren vom Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen der Kreisvorsitzende Norbert Krevert und Hans-Jürgen Gerdes (64) gekommen. Gerdes ist seit 2022 Staffelleiter des Ü-Fußballs, also zuständig für alle Ü32/Ü40/Ü50 und Ü60 Fußballer im Kreis Münster. Er sehe ein solches Turnier zum ersten Mal.

Er sah schwer beschäftigte Schiedsrichter: So einige Kicker haben sich nur ansatzweise auf Gehen eingestellt – und wenn der Schiri nicht sicher ist, ob da jemand noch ging oder schon lief, soll er pfeifen. Flog der Ball nun zu hoch und was heißt Hüfthöhe? Der verbotene Körperkontakt war des Öfteren zu sehen, das setzte die eine oder andere Zwei-Minuten-Zeitstrafe. Manche Regel für Gehfußball will erst noch definiert werden, andere haben sich noch nicht herumgesprochen. Da läuft der Ball ins Aus und einer ruft: „Reinschießen oder watt?“ Für einige Spieler war es das erste Spiel mit Gehfußball-Regeln.

Generell war das Engagement der Kicker recht hoch, eher zugunsten des Gewinnens als zugunsten der Regel-Treue. Und mancher fühlte sich benachteiligt. Ebenso gab es einiges an taktischem Können und Ballbeherrschung zu genießen. So richtig viele Zuschauer hatte die Premiere nicht, aber das Publikum war guter Laune. Und ein Kicker aus Bork meinte: „Das macht einfach Spaß.“ Seine Mannschaft hatte wie die Wolbecker schon am Turnier in Bergkamen teilgenommen.

Die Offiziellen vom FLVW unterstützen den Gehfußball aus vielen Gründen: Eine Chance für schon Passive, wieder den Ball zu treten, die sozialen Kontakte auch in der dritten Halbzeit, das Engagement im Verein. So gibt es am 7.10. beim TSV Handorf den „Tag des Walking Football“. Nach einer theoretischen Einweisung wird Praxis vermittelt für die angepeilten sechs bis acht Mannschaften. Die von Schalke und aus Dortmund sollen den Termin schon vorgemerkt haben, so Gerdes. Zur Teilnahme informiert Frank Koziak (0151 12726405).

Gewonnen hat den Wanderpokal schließlich die Borussia vor Wolbeck, punktgleich, aber mit mehr Toren.


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