Spender für Geomuseum der WWU Münster gewonnen

Der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) ist es gelungen, weitere namhafte Spender für das geplante neue Geomuseum der WWU zu gewinnen: Die Kurt und Lilly Ernsting Stiftung wird sich ebenso engagieren wie die Essener Firma PV Automotive sowie Ingeborg Gosheger und das Ehepaar Prof. Dr. Georg und Dr. Susanne Gosheger.

 

WWU Münster gewinnt prominente Spender für das geplante Geomuseum

Rektorin Prof. Dr. Ursula Nelles dankte den Gönnern und begleitete sie bei einem Rundgang über die Baustelle – am 1:10-Modell erläuterte sie ihnen die Pläne der Universität. "Wir freuen uns sehr darüber, dass es so viele Menschen gibt, denen das Geomuseum genauso am Herzen liegt wie uns", betonte sie.

Zum Hintergrund: Im barocken Gebäude der Landsberg’schen Kurie plant die WWU in unmittelbarer Nähe des Doms das Geomuseum, in dem die erdgeschichtliche Entwicklung der Region Westfalen vom Urknall bis heute dargestellt wird. Die Kosten von rund 4,5 Millionen Euro hat die Universität bereits zur Häfte und teilweise mit Eigenmitteln gegenfinanziert – 2,3 Millionen Euro will die WWU mit Hilfe von Spendern einwerben.

Dabei setzt die WWU vor allem auf Patenschaften für die Exponate und Ausstellungsbereiche. Im Zentrum des Geomuseums wird das sogenannte Ahlener Mammut stehen – die etwa 40.000 Jahre alten Skelettteile wurden 1910 bei Grabungen im westfälischen Ahlen entdeckt. So übernimmt die Kurt und Lilly Ernsting Stiftung beispielsweise die Investitionskosten sowie die Betriebskosten für das geplante mobile Labor für die ersten zwei Jahre. "Das Geomuseum ist ein faszinierendes Projekt, für das wir uns gerne engagieren", unterstreicht Lilly Ernsting. "Weil es ein in der Region einzigartiges Museum ist, und weil es die Geschichte Westfalens auf sehr lebendige Weise darstellen wird." Neben den neuen Spendern unterstützen beispielsweise auch die PSD Bank Westfalen-Lippe sowie die Firmen Stroetmann und Pott's Brauerei das Geomuseum als ein echtes Mammuterlebnis.

 

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