WWU enthüllt Mammut-Plakat. Blickfang am Geomuseum der Universität Münster

Das Geomuseum der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) bietet einen neuen Blickfang: An der Außenwand zum Domplatz hängt seit heute (27. Juni) ein überdimensionales Plakat, das das 40.000 Jahre alte Mammut von Ahlen zeigt – an genau der Stelle und in genau der Größe des geplanten "Mammut-Fensters".

Die Aktion wurde durch eine Spende der WGZ Bank ermöglicht, die die Patenschaft für das Fenster übernommen hat. "Wir begleiten seit langem unterschiedliche Einrichtungen der Universität Münster, um Wissenschaft und Forschung auf ausgesuchten Feldern voranzubringen. Als Münsteraner liegt mir aber auch das Geomuseum, das mit seiner Ausstellung die erdgeschichtliche Entwicklung unserer Heimat auf besondere Weise erlebbar macht, sehr am Herzen. Von der Idee des Mammut-Fensters war ich von Anfang an begeistert", betont der Vorstandsvorsitzende der WGZ Bank, Hans-Bernd Wolberg.

Das Riesenplakat gibt einen passgenauen Eindruck von der Dimension des künftigen Mammut-Fensters. Mit einer Breite von 3,10 Meter und einer Höhe von 4,20 Meter ermöglicht es in Zukunft vom Domplatz aus den Blick auf das "Mammut von Ahlen" als Wahrzeichen des Geomuseums. "Die WGZ Bank hat sehr gern mit ihrem Beitrag die Herstellung und Montage des Fensters ermöglicht", ergänzt Werner Böhnke, Mitglied des WGZ-Aufsichtsrats. "In Zeiten der Begrenzung bei den öffentlichen Finanzen bedürfen auch Kulturgüter wie das Geomuseum der Unterstützung und Förderung durch die Wirtschaft. Insoweit hoffe ich natürlich, dass sich viele weitere Förderer anschließen werden.“

Unter dem Motto "Vom Urknall bis Westfalen" baut die WWU die Landsberg`sche Kurie zu einem einzigartigen Museum um. Auf rund 1300 Quadratmeter Ausstellungsfläche sollen die Besucher künftig 13,8 Milliarden Jahre Erdgeschichte auf eindrückliche Art und Weise nachempfinden können. Alle Ausstellungsstücke sind Originale und besitzen überdurchschnittlichen wissenschaftlichen Wert.

Die Basis des Mammutprojekts hat die Universität bereits geschaffen – rund die Hälfte der Gesamtkosten von 4,5 Millionen Euro sind gegenfinanziert. Die andere Hälfte soll mit Hilfe von Spendern aufgebracht werden, die die Patenschaft für einzelne Exponate oder Ausstellungsbereiche übernehmen können. "Wir hoffen sehr, dass sich noch mehr Menschen von unserer Begeisterung für das Geomuseum anstecken lassen", unterstreicht Rektorin Prof. Dr. Ursula Nelles.

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