Förderverein des Gymnasiums Wolbeck bewilligt Förderanträge

Mitgliederversammlung des Fördervereins des Gymnasiums Wolbeck. Foto: A. Hasenkamp, Fotograf in Münster.

Münster-Wolbeck. Förderanträge besprechen, den Vorstand ergänzen – das schaffte der Förderverein des Gymnasiums Wolbeck am Mittwochabend zügig. 19 Förderanträge hatten Pädagogen diesmal an den Förderverein gerichtet. Mal geht es um eine Klavierstimmung oder eine Orchesterfahrt, um den Hausaufgabenplaner (in diesem Jahr 50 Stück mehr), um ein Musical -„Ja, super“ sagt die Direktorin, Edith Verweyen-Hackmann – einen Styroporschneider oder Videoschnitt-Software oder besondere Hightech etwa für den Erdkunde-Unterricht, ein „Smart Board“. Nach 25 Jahren hatte das Röntgengerät den Geist aufgegeben, die Lehrerinnen Claudia Lüchtenborg und Julia Aldehoff wollen Geld sammeln für ein Neues. Nicht allein vom Förderverein, sie wollen sich an Stiftungen wenden. Ob man  zusätzlich zu Eigenmitteln aus dem Physik-Budget vom Verein vielleicht 1000 Euro bekommen könnte, um einen Eigenanteil vorweisen zu können? Man kann, sogar 2500. Die 13 Mitglieder bewilligten schließlich alle Anträge, von 60 Euro bis 1690 Euro. Das Geld reicht und, sagte Franzkowiak, „der Verein ist ja kein Sparverein“.

Viel Einstimmigkeit bei der Mitgliederversammlung des Fördervereins des Gymnasiums Wolbeck. Foto: A. Hasenkamp, Fotograf in Münster.
Viel Einstimmigkeit bei der Mitgliederversammlung des Fördervereins des Gymnasiums Wolbeck. Foto: A. Hasenkamp, Fotograf in Münster.

Ganz zufrieden mit dem Engagement der Elternschaft war Franzkowiak  nicht. Viele Aktionen hätten Vertreter des Förderkreises unternommen, um weitere Eltern für eine Mitgliedschaft zu gewinnen. Die Mitgliederzahl stagniere bei 430. Etwa für jeden vierten neuen Schüler gibt es ein neues Mitglied.  „Obwohl ja fast alle von den Segnungen des Vereins profitieren“, sagt Franzkowiak. Der Mitgliedsbeitrag sei „die finanzielle Basis des Vereins“. Tatsächlich sind frühere  Zuwendungen von Gerichten aus Bußgeldern an den Förderverein entfallen, seit die Vergabe zentral in Düsseldorf vorgenommen wird. Ärgerlich für das Budget sind Rückbuchungen, wenn nach der Abbuchung Eltern verspätet auffällt, dass das Kind die Schule bereits verlassen hat und sie nicht gekündigt haben – da wird schon mal der Beitrag einbehalten, der Verein bleibt auf den Bankkosten sitzen. „Das Problem der Rücklastschriften – wir können es nicht lösen.“ Der Mindestbeitrag beträgt einen Euro pro Monat; viele Eltern legen etwas drauf.
Beachtlich seien allerdings die Spenden von Eltern bei besonderen Gelegenheiten. Beim Kennenlerntag, dem ersten Schultage und Projekttagen seien knapp 800 Euro zusammengekommen. Das sei „wirklich eine sehr gute Sache“, so Franzkowiak erfreut.
Kassenprüfer sind nun Peter Reuter und Dr. Oliver Geister. Dem Vorstand gehören an: Bernhard Franzkowiak, Bianca Kuper, Stephanie Simon, Wilderich Daniel und – als Ersatz-Beisitzerin für die ausgeschiedene Birgit Stolze-Jeggle – Marie-Thérèse Hasenclever.

Ein "WIR" im Rahmen eines antirassistischen Projekts am Gymnasiums Wolbeck - für den sauberen Schnitt braucht es einen Styropor-Schneider. Foto: A. Hasenkamp, Fotograf in Münster.
Ein “WIR” im Rahmen eines antirassistischen Projekts am Gymnasiums Wolbeck – für den sauberen Schnitt braucht es einen Styropor-Schneider. Foto: A. Hasenkamp, Fotograf in Münster.

 

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