Photovoltaikanlagen im Aufwind: Zahl der Förderanträge deutlich gestiegen

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Münsteranerinnen und Münsteraner nehmen Energiewende selbst in die Hand / Stadt informiert unter www.klima.muenster.de

Münster (SMS) Der Trend geht zur Solaranlage – auch in Münster. Die Koordinierungsstelle für Klima und Energie (KLENKO) macht die Entwicklung an der deutlich gestiegenen Zahl der Förderanträge für Photovoltaikanlagen mit Batteriespeicher fest: Diese ist im vergangenen Jahr um 150 Prozent gestiegen, rund 250 Anträge lagen Ende 2020 vor (2019: 104 Anträge). Die Stadt Münster unterstützt den Bau von Photovoltaikanlagen mit ihrem Förderprogramm „Klimafreundliche Wohngebäude“.

„Immer mehr Münsteranerinnen und Münsteraner nehmen die Energiewende selbst in die Hand und machen sich mit einer Photovoltaikanlage unabhängig von Energieversorgern“, berichtet Georg Reinhardt von der KLENKO. Der Aufschwung sei auch darauf zurückzuführen, dass die Technik in den vergangenen Jahren enorme Fortschritte gemacht habe, so dass sich die meisten Solaranlagen bereits nach zehn bis 15 Jahren rechneten. Zudem seien seit dem 1. Januar alle Solaranlagen mit einer Leistung von bis zu 30 Kilowatt-Peak von der Zahlung der EEG-Umlage (Erneuerbare-Energien-Gesetz) befreit.

„Lassen Sie sich beraten“, empfiehlt Umweltdezernent Matthias Peck. Bei individuellen Fragen zum allgemeinen Vorgehen, zu Fördermitteln oder zur Installation einer Anlage hilft die Energieberatung der Verbraucherzentrale anbieterneutral und kostenlos weiter. „Durch das Beratungsangebot wird es für Hausbesitzende noch einfacher, mit einer PV-Anlage ihren Beitrag zum Klimaschutz in Münster umzusetzen“, so Peck.

Eine erste kostenlose und unkomplizierte Einschätzung, ob das eigene Haus für die Nutzung von Solarstrom geeignet ist, liefert das Solarkataster der Stadt Münster. Auch eine individuelle Wirtschaftlichkeitsrechnung kann mit wenigen Klicks erstellt werden. Weitere Infos gibt es unter www.klima.muenster.de. 

Foto: Lohnt sich eine Photovoltaikanlage auf dem eigenen Hausdach? Für eine kostenlose und unkomplizierte erste Einschätzung ist ein Blick ins Solarkataster der Stadt Münster hilfreich, erläutert Georg Reinhardt von der städtischen Koordinierungsstelle für Klima und Energie.
Foto: Stadt Münster.