Bauland in Gremmendorf mit Potential für 200 Wohnungen

Bauland in Gremmendorf mit Potential für 200 Wohnungen
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Zuletzt aktualisiert 26. November 2020 (zuerst 25. November 2020).

Stadt erwirbt Fläche unweit des Angelmodder Wegs / Kooperative Baulandentwicklung mit Landwirt

Münster (SMS). Schritt für Schritt setzt die Stadt ihr Ziel, vor allem im Außenbereich Grundstücke für einen preisgünstigen und familiengerechten Wohnungsbau zu entwickeln, um. Dafür installierte sie 2014 Münsters viel beachtetes Modell der Sozialgerechten Bodennutzung, kurz SoBoMü. Mehr als 100 Hektar Fläche hat das Immobilienmanagement mit diesem strategischen Bodenmanagement bisher erworben. Jetzt ist ein weiterer, kleinerer Ankauf in Gremmendorf unter Dach und Fach.

Aus einem 5,2 Hektar großen landwirtschaftlichen Bereich südlich des Angelmodder Wegs konnte die Stadt 2,6 Hektar ankaufen, die andere Hälfte bleibt in privater Hand. Das Gesamtareal bietet Potential für rund 200 Wohnungen, vorgesehen sind Ein- und Mehrfamilienhäuser.    

Leitlinie für Münster: Mehr Baugrundstücke ausweisen

„Mehr Baugrundstücke ausweisen und damit für Wohnraum sorgen, der für alle Einkommensklassen bezahlbar bleibt, ist Leitlinie für Münsters Handlungsprogramm“, erläutert Andreas Nienaber, Leiter des städtischen Immobilienmanagements. Auch dieses Bauland wurde im Rahmen der  SoBoMü angekauft. Baurecht  gibt es nach diesem Modell nur, wenn mindestens die Hälfte der Fläche in städtisches Eigentum übergeht. Nienaber: „Die Grundstücke vergeben wir danach nach den städtischen Vergabekriterien, die vor allem soziale Gesichtspunkte berücksichtigen“. In Gremmendorf werde nun in den kommenden Jahren im Rahmen eines kooperativen Baulandmodells gemeinsam mit dem Landwirt – als Verkäufer der Flächen – begehrtes und attraktives Wohnbauland entwickelt. 

Bis zum Start der Bauarbeiten geht indes noch Zeit ins Land; die nächsten Schritte sind zunächst das Aufstellen eines Bebauungsplanes, die Erschließung des Ackerlandes mit Straßen, Entwässerung und Versorgung. Zusätzlich hat die Stadt Flächen erworben, um den an das künftige Baugebiet angrenzenden Vornholtbach in einen naturnahen Zustand zurückzuführen. Zugleich legt sie dort ein Regenwasserrückhaltebecken an.