Auch der Oberbürgermeister und der Rektor machen sich auf in den Weltraum

Markus Lewe und Johannes Wessels unterstützen Aktion „Münster zum Mond“

Der Corona-Lockdown wird zumindest über die Oster-Feiertage verschärft, die Freizeit-Möglichkeiten bleiben stark eingeschänkt. So bleibt nicht viel übrig, als sich auf das zu konzentrieren, was möglich ist – ein Spaziergang beispielsweise, die etwas schnellere Joggingrunde nach Feierabend um den Aasee, die 4,5-Kilometer-Tour auf Inlinern um die Promenade oder der ausgedehnte Ausflug mit der Leeze ins Münsterland. Man sieht: Es gibt einige Ergänzungen zur gebotenen Ruhephase in den eigenen vier Wänden, die zudem der eigenen Gesundheit dienen und dabei helfen, den grassierenden Pandemie-Frust abzubauen.

Und wie praktisch, dass man sich mit diesen Fortbewegungs-Vorschlägen zudem an einem Rekordversuch beteiligen kann. „Münster zum Mond“ heißt die von der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) Münster initiierte Aktion, mit der die Universität dazu aufruft, gemeinsam auf vielfältige Weise exakt 371.521 Kilometer zu absolvieren – so weit war nach Berechnungen von WWU-Planetologen der Mond zum Start-Zeitpunkt der Aktion am 6. Februar um 8 Uhr morgens von der Erde entfernt. Mittlerweile sind fast 100.000 Kilometer absolviert, der Mond kommt in Reichweite…

Ein ambitioniertes Ziel, zu dem auch Oberbürgermeister Markus Lewe und WWU-Rektor Prof. Dr. Johannes Wessels ihren Teil beitragen wollen. „Nun heißt es: jetzt erst recht“, betont Johannes Wessels, der wie auch der Oberbürgermeister zu einem gemeinsamen Termin mit dem Fahrrad „angereist“ war. „Uns allen wird derzeit viel abverlangt. Aber wir können es nicht ändern, also machen wir das Beste daraus – indem wir uns beispielsweise gemeinsam auf zum Mond machen.“ Oberbürgermeister Markus Lewe hatte bereits an der ersten Aktion teilgenommen, als es darum ging, einmal um die Erde zu laufen. „Mit über 371.000 Kilometern geht es jetzt richtig zur Sache, aber das sollte uns nicht abschrecken, sondern motivieren. Wander- oder Laufschuhe an, rauf aufs Rad, fahren Sie im Rollstuhl mit – jeder Kilometer zählt.“

Das Projekt fördert nicht nur die Gesundheit der Läufer, sondern auch den Corona-Notfonds der Universität Münster. Damit unterstützt die WWU Studierende, die aufgrund der Pandemie unverschuldet in eine finanzielle Schieflage geraten sind.