Aquarell und Gemeinschaft in Hiltrup

Aquarell und Gemeinschaft in Hiltrup
Das Aquarell existiert im Kopf schon, nun will Johanna Albrecht es malen und ausgestalten.

Workshop im Garten ist ein Höhepunkt im Malerei-Jahr

Münster-Hiltrup (agh). „Wie schön, dass ihr da seid!“ Roswita Hoff begrüßt in ihrem Garten die ersten Teilnehmerinnen ihres Aquarell-Kurses zu einem Freiluft-Workshop. Den gibt es einmal im Jahr, er ist etwas Besonderes für die Zehn, die an diesem Samstag zusammenkommen. Eine hat ihren Urlaub unterbrochen, eine aus … angereist. Eine ist erst vor zwei Jahren hinzugestoßen und konnte gerade erst wieder aktiv werden – sie genießt den gemeinsamen Tag des Malens besonders.
„Das ist ja ein Paradies“, sagt eine über Hoffs Garten, es sei „wie bei Pilcher“. Man tauscht sich aus, dann treibt Hoff sie an: Sie hätten schon „eine halbe Stunde vergeudet“.
Hoff hält Passepartouts bereit, zum Hindurchschauen, damit man „den Fokus nicht verliert“. Der Laie wundert sich über seltsam platziertes Blau, wo man Grün erwartet. Aber es ist Rubbel-Krepp – ein Maskierfilm. Manche Utensilien sind als Pinsel zu erkennen, aber die Form ist kurios. „Darf ich mal den Radiergummi haben?“ – die Skizzen dienen auch der Korrektur.
Johanna Albrecht sitzt vor der schattenspendenden Tanne mit dem hochgewachsenen Efeu – auf dem werdenden Bild findet sich davon nichts. Weil sie etwas Anderes vor Augen hat: Den Eisvogel vom Langen Schemm. Ein solcher sitzt jetzt ausgedruckt vor ihr, aber schon gespiegelt, damit er ihre bevorzugte Blickrichtung einnimmt, und auf dem Bild hat sie ihm mehr Raum zum Schauen gelassen. „Ich muss schon nicht mehr hinsehen.“ Seine grüne Umwelt ist schon im Bild, eine große, weiß gelassene Lücke mit seinen Konturen zeigt an, was sie vorhat. Andere haben Sichtbares gewählt, eine Vogel-Futterstätte im Beet, zwei den Apfelbaum und als studierwürdiges Detail seiner Äpfel, zwei den Hibiskus, aus unterschiedlichen Winkeln. Es habe jede ihren eigenen Stil, meint Hoff, und daran könne sie die Arbeiten auch zuordnen. Einige sind schon über zehn Jahre in Hoffs Kursen, eine blickt zurück bis 2008. Bei Hoffs können sie sich verteilen, Hans Hoff hat Rasen und Efeu gekürzt.
„Es ist ja wirklich dieser kleine Tipp, den sie gibt“, meint eine zu Hoffs Begleitung. Und Hoff finde immer eine positive, konstruktive Bemerkung.
Die Damen hatten auch fertige Bilder mitgebracht. Nicht zum Anschauen, aber zum Auswählen für Hoff. Sie will eine Stellwand mit einer kleinen Ausstellung beisteuern, wenn am 13.8. der Hiltruper Diakonieverein sein 40. Jubiläum feiert. Zu dem gehört das Mal-Angebot, und andere frühe Zweige der Gemeinde. Hoff war schon bei der Gründung präsent.
Hoff meint, dass ihr schon im Freiherr-vom-Stein-Gymnasium „ein Kunsterzieher den Blick geöffnet“ habe. Dann nahm sie 1993 an einem Mal-Wettbewerb teil und gewann einen sehr speziellen Preis, nämlich eine Woche auf einem Wasserschloss, mit einer Fortbildung in Sachen Malen. Seitdem bietet sie Kurse an. Im September beginnt im Emmerbach-Treff wieder einer für Einsteiger.


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