Alexianer danken Wolbecker Mittagstreff im Achatius-Haus

Danke sagten dem „Wolbecker Mittagstreff“ für die Alexianer Stefan Dransfeld und Norbert Sandbothe. Foto: A. Hasenkamp.

Münster-Wolbeck. 17 Helferinnen und Helfer des „Wolbecker Mittagstreffs“ waren am Dienstagnachmittag im Café des Achatius Hauses der Alexianer zusammengekommen, und niemand von ihnen arbeitete. Denn diesmal waren sie eingeladen, als Gäste des Betreibers des Altenheims, der Alexianer. Weitere Gäste waren Teilnehmer des Mittagstreffs.
Zum zehnten Jubiläum des Mittagstreffs, den die Ehrenamtlichen organisieren, war auch der Regionalgeschäftsführer der Alexianer gekommen, Stefan Dransfeld. Als erster dankte dem Team Norbert Sandbothe von den Alexianern. Leiter des Hauses. Etwa 20.000 Arbeitsstunden kämen wohl zusammen bei den Arbeiten für den zweimal wöchentlich stattfindenden Mittagstreff, eine Zahl, die Gabriele Knuf für das Helferteam bestätigt. Willkommen sind dabei die Bewohner der altengerechten Wohnungen im Achatiushaus und Wolbecker Bürger, die dieses Angebot anspricht. Start war am 5. Mai 2009, erinnert sich Knuf. „Es ist ein ganz besonderes Angebot“, sagt Sandbothe, und die Vertrautheit und Zuwendung zeigt sich auch bei dieser Feier. „Das Schönste ist hier immer das Zusammensein“, so Sandbothe nach ca. 1000 Mittagstreffs, „und der Karamell-Pudding“. Gefördert wird der Treff von der Magdalenen-Hospital-Stiftung. Der Treff sei „ein schöner weiterer Baustein zu dem, was wir als Alexianer seit vielen Jahren in Wolbeck tun“, sagte Dransfeld. Er kenne kein anderes Beispiel, wo „eine Einrichtung so zum Teil eines Ortsteils geworden ist.“
Das ehrenamtliche Engagement sei hier außergewöhnlich, bestätigt der Regionalgeschäftsführer später, als er schon eine Grillschürze angezogen hat, um sich Sandbothe abzuwechseln. Dabei denkt er auch an den Förderkreis Achatius-Haus.
Außergewöhnliches Engagement zeigten bei der Jubiläumsfeier Mitarbeiterinnen des Hauses, Anke Flender, Mechtild Otte, Sabine Schöne, Andrea Schlüter, zusammen mit der Musiktherapeutin Gerlinde Kersting. Sie stellten ein kleines Musical auf die Beine, von der Küchenarbeit anno dazumal, als man noch eine „Herrschaft“ hatte, bis zu modernen Zeiten, in denen „Alexa“ gern Auskunft gibt, wo man sich ein veganes Mahl für Überraschungsgäste kommen lassen kann.
Vor dem Gang zum reichlichen Buffet haben die Gäste im vollen Saal schon einige Lieder gesungen. Als erstes die WMT-Hymne, in der es zur Melodie von „Auf der schwäb‘schen Eisenbahn“ heißt: „Hilfsbereit und aufgeschlossen, voll Elan, stets unverdrossen, Damen, viere an der Zahl, sorgen für Seniorenmahl.“ Ein weiteres Lied ist betitelt mit „Danke“.

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