Viel Trubel beim Treffen Aktiver und Ehemaliger der VfL-Senioren

Münster-Wolbeck. An der Theke war die Stimme des Moderators kaum mehr zu hören – so viel Gesprächsstoff hatten etwa 150 bis 200 Aktive und Ehemalige Spieler des Seniorenbereichs des VfL Wolbeck am Samstag bei ihrem Treffen im 100. Jubiläumsjahr, dass es die Lautsprecher locker übertönte.

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Auch aus dem Süden Deutschlands und von Mallorca waren viele weit gereist, um hier dabei zu sein. Schnell fanden sich respektable Anteile ehemaliger Mannschaften zusammen, so die von Michael Gerding, der aus Ibbenbüren angereist, obwohl er nur drei Jahre, 1979 bis 1982 in Wolbeck gespielt hatte. Auch das generationsübergreifende Wiedersehen von Spieler und Trainer genossen die Fußballer.
Manche sehen sich auch zwischendurch regelmäßig, so Egon Becklas, denn es sei so mancher Club entstanden: „Das Zusammengehörigkeits-Gefühl ist schon sehr ausgeprägt“.
Für das Organisations-Team um Martin Becklas, Wilbernd Jäger, Rainer Zumdick, Thomas Deipenbrock und Moni Möllers erinnerte Egon Becklas  an klangvolle Namen der „legendären Mannschaft 1966, legendär auch deshalb, weil es schon so lange her ist“: Zumdick, Ringbeck, Fragel, Kleier, Gardini, Roer, Boeck, Siebeneck, Neuhaus, Hinerasky.  Auch an „Dorfkaiser“ Mutz Hinkelmann erinnerte Becklas, an „Heidekönig“ Cirkus Roer  und Peter Matz, jenen Torwart, den „immer mit dem Kopf zuerst“ an den Ball ging.
Eine stattliche Reihe Vorsitzender fand sich ein, nämlich Konny Förster, Theo Beckmann, Werner Stolz, Hans Konrad und Caspar Hessel. „Große Klasse“ kommentierte Heiner Roer das Treffen, Bruder des durch die Flugsperre verhinderten langjährigen Vorsitzenden Bernhard Roer. Roer hatte auch gleich etliche Namen seiner Bezirksklasse -Mannschaft parat, samt Spielpositionen. Unter ihnen Theo Overmann, PPaul Schmitz, Tönne Reifeld, Herbert Forsthove, Jupp Vennemann, Jupp Rosengarten und Max Ademer.
Heinz Bruns überraschte den Vorsitzenden Caspar Hessel mit einigen historischen Dokumenten, darunter eines der britischen Militärverwaltung – da ging es um das Genehmigen des Spielbetriebs kurz nach dem Ende des II. Weltkriegs. Jürgen Burkötter überreichte ein Mannschaftsfoto seiner Sportskameraden, die 1980 aufgestiegen waren. Dann zeigte Klaus Siebeneck, einst bekannt als „Beherrscher des Mittelkreises“, seinen Film über Wolbeck und den VfL. Und Moderator Jäger versammelte etliche Trainer zur Diskussion der Frage, wie Wolbeck den Klassenerhalt in der Landesliga noch schaffen könne.

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Zum Thema.:  VfL Wolbeck in Bezirksliga aufgestiegen
Über Andreas Hasenkamp 6368 Artikel
Journalist, Online-Redakteur und Event-Fotograf in Münster.

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