Ulrich Schröder erhält Goldenen Meisterbrief des Lackierer-Handwerks

Ulrich Schröder mit Urkunde zum 50. Jubiläum, dem Goldenen Meisterbrief, und seiner Frau Brigitte. Foto: Andreas Hasenkamp, hasenkamp.fotograf.de

Münster-Wolbeck. „Damals hat man den Kunden den Wagen mit schönen Farben lackiert“ erinnert sich Ulrich Schröder an frühere Zeiten seiner Arbeit als Lackierer. Am Donnerstag erhielt er den „Goldenen Meisterbrief“, unterzeichnet von Handwerkskammer-Präsident Hans Hund und Hauptgeschäftsführer Hermann Eiling, überreicht von seinem Sohn Ulrich, seinem Nachfolger.
Schröder senior, 1941 geboren, machte seinen Meisterbrief am 15. Juni 1965. „Ich hatte kein Geld, um die Meisterschule zu besuchen. So machte ich den Meister über zwei Jahre in Abendkursen.“

Das Schönste am Lackieren waren die Farben

Das schönste waren „die Farben“. Damals hatten Autos nach zwei Jahren Rostschäden, dann lackierte man statt der eingeschränkten Palette an Werks-Farben gern eigene. Was Schröder nicht vermisst, sind die aus dem Lackierer-Gewerbe verschwundenen Lösungsmittel.

Goldener Meisterbrief für Lackierer-Meister

Selbstständig machte er sich schon im Oktober 1965, anfangs in einer alten Lagerhalle an der Meinhövelstraße. Das ging ohne Kredit. Die Bücher führte ab dem zweiten Monat seine Frau Brigitte, eine gelernte Buchhalterin. Im Markt trumpfte der Lackierer-Meister mit staubfreiem Lackieren – als erster Lackierer im Raum Münster. „Wie haben wir das gepackt? Indem wir viel gearbeitet haben.“

Bei der Karnevalsgesellschaft ZiBoMo war Schröder in der Session 1986 Hippenmajor, von 1990 bis 2000 deren Präsident.

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