Tag der offenen Moschee in Hiltrup: Neuer Imam der Ahmadiyya-Gemeinde

Gefragte Ansprechpartner der Gemeinde im Gebetsraum der Männer: Sohail und Kamran Ahmad. Foto: A. Hasenkamp.

Münster-Hiltrup. Wer am Donnerstag beim „Tag der offenen Moschee“ die Moschee der Ahmadiyya-Gemeinde in Hiltrup ansteuerte, eine der wenigen, die sich an diesem Tag öffneten, konnte auch den frisch eingetroffenen neuen Imam kennenlernen. Kamran Ahmad ist erst vor einer Woche in der münsterischen Gemeinde angekommen, mit Frau und Tochter. Ausgebildet wurde er bis 2017 in Hessen. Dazu gehörten auch Praktika in Gemeinden. An das in Münster erinnere er sich gut: Dort sah er, der gerne die Fußball-Bundesliga schaut, 2014 das Spiel Deutschland-Brasilien.

Vor der Moschee in der Hansestraße. Foto: A. Hasenkamp.

Draußen spielen etliche Kinder an der Tischtennis-Platte, einige Mädchen flitzen barfuss zu den Frauenräumen, ein Pavillon-Zelt steht am Eingang des Parkplatzes, der für diesen Tag von PKW freigehalten wurde. Am Pavillon steht: „Muslime für Frieden, Freiheit, Loyalität“. Was die Ahmadiyya meint mit dem Wort „Loyalität“, wird in einem Ausschnitt des Films zum Jahresrückblick 2018 deutlich: Der mahnt zur Loyalität gegenüber dem jeweiligen Heimatland. Sohail Ahmad – ein in Pakistan gängiger Name –, Präsident der münsterischen Gemeinde, erläuterte das Raumkonzept. Das umfasst neben getrennten Gebetsräumen für Frauen und Männer auch eine Küche für größere Zahlen an Gästen, vor allem aber eine Wohnung mit mehreren Schlafzimmern – für den Imam und seine Familie sowie eventuelle Übernachtungsgäste. Finanziert würde der Moscheebau nur aus der lokalen Gemeinde.

 

 

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