„Betreuung und Pflege“: Infotag des Jobcenters Münster

Zuletzt aktualisiert 17. März 2018 (zuerst 3. Januar 2015).

Um rund 20 000 Betreuungskräfte steigt der Bedarf in pflegenden und sorgenden Berufen, rechnet das Bundesministerium für Gesundheit – Auswirkung des so genannten Pflegestärkungsgesetzes, das am 1. Januar 2015 in Kraft tritt. Auch die Träger in Münster wie das Rote Kreuz, die Diakonie oder die Mobilen Sozialen Dienste melden Bedarf. „Für uns war die Organisation dieser Kontaktbörse nur logisch“, sagt Jobcoach und Koordinator Jörg Schulte vom Jobcenter und freut sich über die gute Resonanz: vielversprechende Kontakte, konkrete Einstellungszusagen und eine zuversichtliche Atmosphäre bei den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern des Infotags.

Altenpflege – mit über 50?

Die Fragen der Stellensuchenden waren so verschieden wie die jeweiligen Lebenshintergründe: Kann ich als Altenpfleger arbeiten, auch wenn ich selber schon fast 50 Jahre alt bin? Worin besteht die Arbeit als Hauswirtschafterin? Welche schulische und berufliche Qualifikation brauche ich als Betreuungskraft? Die Jobcoaches vermittelten bei Bedarf. „Und natürlich lassen wir auch nach dem Infotag den Gesprächsfaden zu unseren Kundinnen und Kunden nicht abreißen“, betont Schulte.Pflege und Versorgung zählen zu den so genannten Mangelberufen. Das heißt, dass es dort jetzt schon deutlich weniger qualifizierte und ausgebildete Kräfte als offene Stellen gibt. Das Jobcenter bietet daher Weiterbildungen an. Wer sich für die Pflege interessiert, hat gute Chancen auf einen Arbeitsplatz. Die Jobcoaches des Jobcenters informieren im Detail darüber.

Kontaktbörsen bewährt

„Wir haben mit unseren Kontaktbörsen bislang erstklassige Erfahrungen gesammelt“, sagt Ralf Bierstedt, der Leiter des Jobcenters. „Unsere Kundinnen und Kunden zeigen eine sehr hohe Motivation, den Arbeitgebern direkt zu begegnen. Und die Unternehmen, die sich hier präsentieren, melden gute Gespräche zurück. Diesen Weg werden wir weitergehen.“

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