PickUp rockt gut Tausend im Mühlenhof Benefiz-Konzert von Soundchäck brachte auch God Hates Green und schöne Athmosphäre

Zwei Musiker von PickUp
2. Musiknacht von Soundchäck im Mühlenhof. Fotos: Andreas Hasenkamp, Fotograf in Münster.

Münster. Zum zweiten Mal gab es am Samstag Rock live im Mühlenhof: Die Ehrenamtlichen von „Soundchäck“ aus Havixbeck hatten die Live-Bands „God Hates Green“ und dazu wie bei der Premiere „PickUp“ gewinnen können.
Über 1000 Gäste zählte das Benefiz-Event; im Vorjahr waren es etwa 800. 200 kamen allein mit einem hilfreichen Bus-Unternehmer aus Havixbeck. „See How They Run“ spielt PickUp, da standen viele Gäste in langen Schlangen bei drei Essens-Angeboten – Exquisites zum erschwinglichen Preis, keine Pommes – und den zwei von Ehrenamtlichen bedienten Getränke-Angeboten. „Genusskarte“ steht über Rotem und Weißem – die Leute sollen neben der Atmosphäre im Mühlenhof und der Musik auch die Gastronomie genießen. An die 30 Helfer seien aktiv, so Soundchäck-Sprecher Uli Szymiczek. Von Deep Purple gibt es „Smoke On The Water“, es geht “Davy’s On The Road Again”.

„Hier geht ja schon im ersten Set die Post ab – wir hoffen, ihr habt Kondition“, ruft der Lead-Sänger von PickUp, Rolf Pichel, vor der historischen Kulisse im Mühlenhof. „God Hates Green“, auch beim nächsten City-Fest in Münster zu hören, hatte die Gäste schon aufgeheizt, die nun in Scharen auf die Tanzfläche unter dem riesigen Schirm strömten. PickUp spielt Rock der 70er und 80er, nah am Original, sagt Ralph Merten.
„Wir sind in Münster angekommen“, sagt Werner Oymann angesichts des Andrangs. Nicht nur dass: Ein Trio aus Marburg auf der Rückreise von der Nordsee wählte den Mühlenhof, eine Familie aus der Schweiz mit Verwandtschaft, in der Mehrzahl Münsteraner. „Super“, meint das junge Pärchen aus Luzern, und er, Jan Kummer, Kenner der Musik der 50er bis 70er Jahre, spricht ein Lob aus. Lob für „fetten Sound“ bekommen die Musiker auch direkt, während der ersten Pause. Die Pause nutzen viele auch, um einen Blick durch die Scheiben der Schreinerei zu werfen oder einen Moment auf einer der Holzbänke anderer Häuser zu verweilen.

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Nächstes Jahr soll es ein Programm mit viel italienischem Rock und Pop geben – „Soundchäck“ hatte ohnehin als „Italienische Nacht“ angefangen. Den gewünschten Rückhalt für den zusätzlichen Aufwand für die „Italienische Nacht“ sieht Szymiczek nun gegeben. Dazu könne man sich auf treue Sponsoren verlassen. Der Erlös des Benefiz-Konzerts geht an die Gemeinde Havixbeck zur Verteilung an Bedürftige, an die dortige Jugendfeuerwehr und an den Mühlenhof-Verein.

Fotos von Soundchäck 2018 im Mühlenhof

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