Musikkabarett mit Brieden und Waschk im Kulturbahnhof

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Weit hat Waschk es gebracht mit seinem „Dirigenten-Navigationsgerät“ - dann kommt er doch molto vivace mit seinem Rossini ins Schleudern. Foto: anh.

Münster-Hiltrup. „Ah“ und „Oh“, Jubel und emporgereckte Arme – das Duo Thomas Brieden und Winfried Waschk hat seine Gäste im Hiltruper Kulturbahnhof schnell auf Touren gebracht. Musikkabarett boten die zwei am Freitagabend in „schöner, kleiner, feiner Runde“, wie Waschk sagt. Denn das Publikum ist an Zahl überschaubar, dafür haben die meisten der zwei Dutzend ein Tischchen mit Kerze in Reichweite – ein Ambiente mit Salon-Charakter haben die Ehrenamtlichen des Kulturbahnhofs Hiltrup geschaffen. Nach einiger Überwindung „outen“ sich die zwei als, nun ja, „Lehrer“. Musiklehrer, also, wie Brieden kundgibt, „meist verkappte Künstler“.

Weit hat Waschk es gebracht mit seinem „Dirigenten-Navigationsgerät“ - dann kommt er doch molto vivace mit seinem Rossini ins Schleudern. Foto: anh.
Weit hat Waschk es gebracht mit seinem „Dirigenten-Navigationsgerät“ – dann kommt er doch molto vivace mit seinem Rossini ins Schleudern. Foto: anh.frei

Liebevoll, aber hoffentlich nicht zu realistisch inszenieren die beiden Kabarettisten Brieden (als Lehrer) und Waschk (als Schüler) eine Klavierstunde. Besonders Brieden schauspielert den musikalischen, halb an seinem Schüler verzweifelten Pädagogen sehr intensiv. Das hat zu tun mit dem Auftauchen des Leiters des Theaterlabors, Dr. Enrico Otto, im Publikum: Brieden war einst sein Schauspiel-Schüler.

Im Kulturbahnhof Hiltrup gibt es nach diesem Kabarett einen Nachschlag zu Halloween – am 12.11. bietet Christoph Tiemann „Gruselgeschichten“, am 13.11. heißt es „Harfe trifft Literatur – eine besinnliche Reise um den Globus“.

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