Digitale Broschüre des Bildungsnetzwerkes bietet Angebote für Klimaschutz, globale Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit

Digitale Broschüre des Bildungsnetzwerkes bietet Angebote für Klimaschutz, globale Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit
Vertretende des BNE-Netzwerks Münster stellen den Dezernenten Matthias Peck (2.v. links) und Thomas Paal die neuen Angebote vor und überreichen die Materialien für Schulen und Offenen Ganztag. Foto: Stadt Münster, Amt für Kommunikation/Heiner Witte.

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Bildung für nachhaltige Entwicklung praktisch erleben

Münster (SMS) Zum Schulstart haben Bildungsanbietende eine digitale Broschüre mit Bildungsangeboten im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung, Klimaschutz und globale Gerechtigkeit veröffentlicht. In Schulen und im Offenen Ganztag werden diese Themen immer wieder aufgegriffen. Außerschulische Bildungseinrichtungen können daran anknüpfen, Ergänzungen und Erweiterungen zu Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) geben und Erlebnisräume schaffen.

Ziel von BNE ist es, Menschen dazu zu befähigen, globale Probleme vorherzusehen, sich mit ihnen auseinanderzusetzen und Lösungen zu erarbeiten. Dabei geht es nicht allein um Mehrung von Kenntnissen, sondern auch um die Entwicklung von Fähigkeiten und Kompetenzen. Der Begriff bezeichnet darüber hinaus eine Bildung, die Werte und Prinzipien fördert, die Basis für eine nachhaltige Entwicklung sind.

Nachhaltige Entwicklung umfasst die fünf Dimensionen: Ökologie, Soziales, Wirtschaft, Kultur und Politik. Die zahlreichen BNE-Angebote der Bildungsanbietenden sind weit gestreut und deshalb teilweise schwer zu erfassen. 2020 gründete sich daher das BNE-Netzwerk Münster, bestehend aus neun großen BNE-Bildungseinrichtungen, unter der Federführung der Fachstelle Nachhaltigkeit der Stadt Münster.

Ziel des Netzwerks ist die Vernetzung von Bildungseinrichtungen und die Implementierung von BNE in Münster. Nachhaltigkeitsdezernent Matthias Peck zeigt sich begeistert: „Das Netzwerk macht hier hervorragende Arbeit und leistet einen wertvollen Beitrag zur Münsteraner Nachhaltigkeitsstrategie 2030.“ 

Um die Sichtbarkeit der Angebote und BNE zu erhöhen hat das BNE-Netzwerk nun ihre gesammelten Angebote in einer digitalen Broschüre zusammengefasst. Diese ist hier erhältlich: (https://www.stadt-muenster.de/fileadmin/user_upload/stadt-muenster/67_umwelt/pdf/bne_netzwerke_broschuere.pdf)

„Die Broschüre ist eine tolle Unterstützung für unsere Pädagoginnen und Pädagogen bei der Suche nach passenden Angeboten im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung“, freut sich Bildungsdezernent Thomas Paal über die Fertigstellung der Broschüre zum neuen Schuljahr.

Einige Beispiele aus dem Angebot:

·         Das „Eine-Welt-Netz“ kommt etwa mit einem „Eine-Welt-Mobil“ in die Grundschulen. Im Bildungsprogramm „Plastik-Detektive“ gehen die Kinder auf Spurensuche und lernen, Probleme mit Plastik und mögliche Lösungsansätze.

·         Im Workshop „Zeit, dass sich was dreht?!“ vom MExLab ExperiMINTe der WWU erfahren Schülerinnen und Schüler Neues über die Eigenschaften von Wind, die Windenergienutzung sowie gesellschaftliche Aspekte der Windenergie.

Die Broschüre geht gemeinsam mit anschaulichen Plakaten an alle Schulen und den Offenen Ganztag in Münster.

Gefördert werden die BNE-Aktivitäten vom Landesministerium für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz, die seit 2018 die Stadt Münster zusammen mit der NABU-Münsterland-gGmbH als BNE-Regionalzentrum Münster fördern. Neben Stadt Münster und der NABU-Münsterland gGmbH sind die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster, der Allwetterzoo, das Eine Welt Netz NRW, der Schulbauernhof Emshof, die Vereine Ethnologie für in Schule und Erwachsenenbildung und Vamos und das MExLab ExperiMINTe der WWU Teil des BNE-Netzwerks. 

Weitere Informationen gibt es bei: Sarah Heinlein, heinlein@stadt-muenster.de, 0251 492 6750, Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit 

Foto: Vertretende des BNE-Netzwerks Münster stellen den Dezernenten Matthias Peck (2.v. links) und Thomas Paal die neuen Angebote vor und überreichen die Materialien für Schulen und Offenen Ganztag. Foto: Stadt Münster, Amt für Kommunikation/Heiner Witte.