„Die Welt als Wunder im Gedicht“ in Münster

Das Lyrikertreffen erweist seine Reverenz auch dem Bistum Münster, das in diesem Jahr auf eine 1200 Jahre alte Geschichte zurückblickt. Das teilt das Presse- und Informationsamt der Stadt Münster mit. Am 4. Juni stellen zwei Lyriker im Rathaus z Münster einen „Wünschelrutengang" durch die Jahrhunderte vor.

Der Lyriker Dieter M. Gräf hat in seiner Anthologie "Das leuchtende Buch" aus 500 Jahren Gedichte versammelt, die der menschlichen Sehnsucht nach Selbstüberschreitung, nach der Fülle der Wirklichkeit und dem Wunder der Sprache Ausdruck verleihen.

Anthologie

Für die Anthologie – eine Sammlung von 150 Gedichten vom Barock bis zur Gegenwart – waren Gedichte aus einer "beseelten Welt" gefragt. Wovon man nicht sprechen kann, darüber muss man nicht schweigen: "Denn es gibt Dichtung, die das in uns zum Schwingen bringt, was jenseits der Worte und aller alltäglichen Zeichen liegt", so Dr. Susanne Schulte. Die Geschäftsführerin der GWK, Gesellschaft zur Förderung der Westfälischen Kulturarbeit, hat die Moderation der Lesung übernommen.

GWK, Gesellschaft zur Förderung der Westfälischen Kulturarbeit, moderiert Lesung

Zusammen mit dem Dichter Christian Lehnert, der selbst in der Anthologie vertreten ist, stellt Dieter M. Gräf am 4. Juni im Rathaus seinen „Wünschelrutengang" durch die Jahrhunderte vor. Christian Lehnert liest zudem eigene neue Gedichte aus seinem letzten, bei Suhrkamp erschienenen Gedichtband „Ich werde sehen, schweigen und hören".

Samstag, 4. Juni, 17 Uhr, Rüstkammer des Rathauses, Karten Theaterkasse Städtische Bühnen, Telefon 02 51 / 41 46 71 00. Info: www.lyrikertreffen.muenster.de

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