Münster: Hochschulen und „Münster Marketing“ laden zum 5. Besuchs-Wochenende im Oktober ein

Münster/Hochschulen. "Lernst Du auch ordentlich?", "Schläfst Du auch genug?", "Isst Du auch vernünftig?": Studierende, die derartigen Fragen beim Besuch der Eltern aus dem Weg gehen möchten, sollten ihre Mütter und Väter zum "Elternalarm" einladen. Denn beim fünften Besuchs-Wochenende für die Eltern der Studierenden vom 29. bis 31. Oktober 2010 bleibt nur wenig Zeit für unangenehme Nachfragen. Die münsterschen Hochschulen und "Münster Marketing" bieten den Müttern, Vätern und Studierenden ein volles Programm:

 

Die Hochschulen und "Münster Marketing" laden zum 5. Besuchs-Wochenende im Oktober ein

Die Eltern werden Gelegenheit haben, das Studentenflair zu genießen, Einblicke in den Studienalltag ihrer Kinder zu bekommen und die schönsten Seiten Münsters zu entdecken.

Zum Programm gehören beispielsweise die Eröffnungsshow am Freitag, die Eltern-Uni mit lehrreichen und amüsanten Vorlesungen und Einblicken in die einzelnen Fachbereiche, die Stadtführungen zu Münsters Geschichte und Gegenwart am Samstag sowie zum guten Schluss der Mensabrunch am Sonntag. Der Elternausweis bietet wieder ermäßigten Eintritt für zahlreiche Kulturveranstaltungen sowie freie Fahrt in Münsters Stadtbussen.

In den vergangenen Jahren machte Münster mit dem "Elternalarm" bundesweit Schlagzeilen und wurde im Wettbewerb "Deutschland – Land der Ideen" ausgezeichnet. Die erfolgreiche Originalidee aus Münster wurde mittlerweile von einer Reihe anderer Hochschulstädte aufgegriffen. Auch bei der fünften Auflage rechnen die Elternalarm-Akteure mit einer großen Resonanz – in den vergangenen Jahren kamen jeweils rund 1000 Eltern. Die Hochschulen machen ihre Studierenden per E-Mail auf den Elternalarm aufmerksam – Faltblätter, Plakate und Anzeigen verweisen auf die Veranstaltung. Das Programmheft mit allen Details erscheint im September.

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Initiator Klaus Baumeister erklärt, woher die Idee zu dem Event-Wochenende stammt: "Nach einer Umfrage der Uni Münster, an der rund 2000 Studierende teilgenommen haben, bekommen diese im statistischen Durchschnitt 5,9 Elternbesuche pro Jahr. Bei insgesamt rund 50.000 Studierenden an den acht Hochschulen ist Elternalarm damit ein Dauerzustand. Das Projekt 'Elternalarm' macht dieses Phänomen an einem Wochenende exemplarisch sichtbar und schafft eine neue Form der Wahrnehmung. Die Erfahrungen der vergangenen Jahre haben gezeigt", betont Klaus Baumeister, "dass die Eltern auf diese öffentliche Wahrnehmung sehr positiv reagieren und sie als ein Qualitätsmerkmal der Hochschulstadt Münster begreifen."

Prof. Dr. Ute von Lojewski, Präsidentin der Fachhochschule Münster, verweist auf Münster als Hochschulstandort mit einer besonderen Berufung. "Münster war der Verhandlungsplatz des Westfälischen Friedens", unterstreicht die FH-Präsidentin, "und ist dieser Tradition verpflichtet." Deshalb freue sie sich, dass der Leiter des Kompetenzzentrums für Humanitäre Hilfe, Prof. Dr. Joachim Gardemann, beim "Elternalarm" von seinen Einsätzen in Krisengebieten berichten wird. "Er wird Entwicklungszusammenarbeit als berufliche Perspektive vorstellen und damit zeigen, dass die Hochschulen Münsters in ihren Studiengängen fast alle Kompetenzen vermitteln, die in der internationalen Soforthilfe gefragt sind", verspricht Ute von Lojewski.

Im Übrigen würden die Eltern damit auch einen Einblick in die Allianz für Wissenschaft, dem Strategischen Netzwerk für Münster, bekommen: Ein Schwerpunkt ist der Westfälische Frieden mit seinem Bezug zu aktuellen Themen aus Konflikt- und Krisenregionen. Mit diesem Programmpunkt sei erstmals der Leonardo-Campus als Veranstaltungsort eingebunden. Hier haben die Eltern auch Gelegenheit, die Werkstätten und Studios des Fachbereichs Design kennen zu lernen. Außerdem wird der Hörsaal zum Kinosaal. Zu sehen sind Filme von Studierenden. Kostproben von "vernünftigem" Essen können die Gäste am Fachbereich Oecotrophologie im Fachhochschulzentrum genießen. Wie es um die Geschmacksnerven der Eltern bestellt ist, testen die Mitarbeiter des Sensorik-Labors.

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Die Prorektorin der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) Münster, Dr. Marianne Ravenstein, betont, dass auch die Universität Münster ein interessantes und vielfältiges Programm bieten wird. "Mama und Papa ante Portas! Wir wissen, dass sich die Eltern unserer Studierenden sehr für das Studium und die Studiensituation ihrer Kinder interessieren. Aber auch die Studierenden möchten ihren Eltern 'vor Ort' ihren Studienalltag zeigen. An der WWU werden mehrere Fachbereiche und Institute ihre Türen öffnen. Neben der Begrüßung und Führungen zählen natürlich auch lehrreiche und amüsante Vorlesungen sowie Seminare für die Eltern zum Programm. Neu in diesem Jahr ist auch ein Programm für die Eltern von Lehramtsstudierenden sowie ein interessanter Einblick in die Universitäts- und Landesbibliothek. Kurzum: Wir führen Bewährtes fort und fügen einige Neuerungen hinzu."

Anmeldungen für das Wochenende nimmt die Münster Information, Heinrich-Brüning-Straße 9, 48143 Münster, Telefon 0251 / 492 2719, ab sofort entgegen. Dort gibt es auch den Elternausweis (fünf Euro pro Person) und die Coupons für den Mensabrunch (8,50 Euro pro Person, nur in Verbindung mit dem Elternausweis). Alle Informationen und Anmeldemöglichkeiten sind auch unter www.elternalarm.de zu finden.

Links:

    * Elternalarm
      http://www.elternalarm.de

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Über Andreas Hasenkamp 6455 Artikel
Journalist, Online-Redakteur und Event-Fotograf in Münster.

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