Frauen sollten die neue Chance zur Brustkrebs-Früherkennung nutzen

Münster.- Gesundheitsdezernentin Dr. Agnes Klein ermuntert die Frauen in Münster, am Mammographie-Screening zur Brustkrebs-Früherkennung teilzunehmen. "Wir Frauen haben es in der Hand, nutzen wir die Chance!" ruft sie dazu auf, das kostenlose Angebot der Krankenkassen zu nutzen.

Gesundheitsdezernentin Dr. Klein rät zur Teilnahme am Mammographie-Screening

Mit der neuen Untersuchungsmethode können Frauen das Risiko, an Brustkrebs zu sterben, selbst deutlich verringern. Gleiches gilt für das Risiko, sich radikalen Operationen und belastenden Therapien aussetzen zu müssen. Zur Teilnahme an der Untersuchung erhalten Frauen zwischen 50 und 69 Jahren eine schriftliche Einladung ihrer Krankenkasse. Studien haben ergeben, dass regelmäßiges Screening für diese Altersgruppe die Brustkrebs-Sterblichkeit erheblich senkt.

Brustkrebs, die häufigste Krebserkrankung bei Frauen, ist heilbar, wenn die Knoten früh erkannt werden. Dabei hilft die Mammographie. Die digitalen Aufnahmen zeigen bei verringerter Strahlenbelastung selbst kleine Karzinome, die beim Ertasten nicht entdeckt werden und noch keine Krankheitssymptome verursachen.

In Münster erfolgen die Untersuchungen in der Praxis Königsstraße 43a und im Clemenshospital. Die Aufnahmen beurteilen zwei Ärzte unabhängig voneinander. Etwa 95 Prozent der Frauen haben einen unauffälligen Befund; sie werden nach zwei Jahren erneut zur Mammographie eingeladen. Bei auffälligem Befund erhalten die Frauen Nachricht und können das weitere Vorgehen mit den Ärzten abstimmen.

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